Im grosszügigen Eingangsrondell des ORF Landesstudios Tirol – Arbeitgeber für 120 Beschäftigte – empfing uns Herr Alexander Weber.  Er führte uns gleich ins Grossraumbüro der Redakteure. Am Rande dieses Raumes befinden sich abgeschlossene Arbeitskabinen, in denen die Sendungen zusammengestellt werden. Die grösste Glaskabine nimmt das Radio Tirol Studio ein. Wir staunten, wie alleine diese Moderatoren – in diesem Fall Isabella Krassnitzer – ihre Sendungen präsentieren: Erkennungsmelodie einspielen, Mikrophon auf, moderieren, Mikrophon zu, Musik an, Zeit im Auge behalten, Strassennachrichten dazwischen schalten, dazu die Schweizer im Studio, alles hat die Moderatorin im Griff!

Durch das speziell gegen Nachhall und Erschütterungen gebaute Aufnahmestudio gelangten wir in den Regie- und den daran angrenzenden Nachrichtenraum. Da der ORF nur zu 50% durch Gebühreneinnahmen finanziert ist, sind die Reklamen wichtig und bestimmen die Länge des “Tirol heute”. Jeder Beitrag darf höchstens 2,5 Minuten dauern.

Herr Weber besetzte den Regieraum mit einigen Schweizern, damit wir die Tätigkeiten besser verstehen lernten. Für eine Sendung braucht es einen Redakteur (Chef vom Tag), eine Messtechnikerin, eine Grafikerin, eine Bildmeisterin, einen Tonmeister, eine Regisseurin und einen Bildtechniker. Ins Aufnahmestudio, die Bluebox, wurde Frau Beauchamp-Meier als Moderatorin gebeten. Dazu musste sie lernen, den Text auf dem Teleprompter – oder Autocue – mittels Fusssteuerung zu betätigen. Herr Marberger erlaubte sich den Scherz, sich selbst unsichtbar zu machen. Aber keine Sorge, nach 2 Stunden Besichtigung traten alle wieder fröhlich und hungrig ins warme Sonnenlicht.

Für diese spannende Führung in die virtuelle Welt danken wir unserem Organisator Michael Defner und unserem kompetenten, humorvollen und geduldigen Alex von ganzem Herzen.

Der Samichlaus kam natürlich auch im Dezember 2011 zu den Schweizerinnen und Schweizern in Tirol. Fichtenästchen und Kerzen schufen eine vorweihnachtliche Stimmung. Aber was wäre das alles ohne die vielen Teller mit den leckeren “Chrömli”?

Rosalie, unsere Hackbrettspielerin, begleitete uns zum Lied “Lasst und froh und munter sein”. Bei der 7. Strophe klangen wir schon wie ein homogener Chor und der Samichlaus freute sich! Diesmal hatten alle Kinder fleissig Sprüchlein und Lieder geübt, um sie dem  Samichlaus vorzutragen und ihn milde zu stimmen. Die Rechnung ging auf: jedes Kind wurde gelobt und bekam ein prallgefülltes Säckchen.

Nach vielen guten Gesprächen traten wir feierlich gestimmt den Nachhauseweg ein.

Vielen Dank allen, die den Samichlaus mit Musik, Gedichten und Chrömli unterstützt haben.

Am 2.2.2012 besuchten uns Herr Botschafter Dr. Breiter und Herr Konsul Flückiger. Unser Honorarkonsul Prof. DI Achammer verständigte uns kurzfristig über diesen Besuch und lud die Mitglieder unseres Vereins zu einem Treffen ein. Dank Internet und der Mitarbeit von Frau Stolzer und Frau Brandstätter, die alle in der Gegend ansässigen Mitglieder angerufen haben, fanden sich – trotz starken Schneefalls – 18 Mitglieder ein. Unser Präsident begrüsste die munteren Schweizerinnen und Schweizer aus Wien und Tirol.

Herr Dr. Breiter informierte kurz über die personellen und baulichen Umstellungen bei der Botschaft, die durch die neuen konsularischen Aufgaben notwendig geworden sind. Herr Flückiger berichtete etwas ausführlicher über das Konsularcenter und beide Herren beantworteten unsere vielen Fragen.

Wir danken Herrn Botschafter Dr. Breiter und Herrn Konsul Flückiger herzlich für die Gelegenheit, sie als Vertreter der Schweiz und seiner Bürger im Ausland kennenlernen und Gedanken und Informationen austauschen zu können.

Auch unserem Honorarkonsul Prof. DI Achammer ein herzliches Dankeschön für die Organisation dieses Treffens und die süsse Umrahmung!