Es wird gern vergessen: Rund 700 000 Schweizerinnen und Schweizer leben im

Ausland – das sind 10% unserer Bevölkerung. Die Gründe, sich ausserhalb unserer

Landesgrenzen niederzulassen, sind überaus vielfältig – etwa eine berufliche Tätigkeit,

die Geburt im Ausland, ein humanitäres Engagement oder ein Studium. Die

über alle Kontinente verstreuten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

bilden die sogenannte Fünfte Schweiz.

Obwohl sie oft fernab der Schweiz leben, bleiben die Auslandschweizer

mit ihrem Heimatland, mit dem sie sich identifizieren, stark verbunden.

Deshalb haben sie auch ein Interesse daran, sich aktiv an den politischen Debatten

zu beteiligen. Sie sind sich bewusst, dass auch sie ihren Teil an die Meinungsbildung

in der Schweiz beitragen können und es immer wieder Sachfragen gibt, die

sie direkt betreffen – etwa die Einführung des E-Voting oder der freie Personenverkehr.

Es ist also kein Zufall, dass 130 000 Auslandschweizer in Stimmregistern

eingeschrieben sind, um sich aktiv am politischen Leben der Schweiz beteiligen zu

können.

Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) vertritt und verteidigt

die Interessen der Auslandschweizer. Die ASO möchte deshalb mit Blick auf

die eidgenössischen Parlamentswahlen 2011 alle im Ausland lebenden Schweizer

Bürger dazu ermuntern, sich in einem Wahlregister einzuschreiben.

Wir sind davon überzeugt, dass die Auslandschweizer eine wichtige

Rolle im Rahmen der nationalen politischen Debatte wahrzunehmen haben.

Dank ihren im Ausland gesammelten Erfahrungen bringen sie eine neue und von

jener der Inlandschweizer abweichende Sicht auf die Themen der Schweizer Politik

ein. Es ist deshalb zentral, dass sie ihrer Stimme in ihrem Heimatland Gehör

verschaffen.

Sie sind Auslandschweizer und möchten sich aktiv am politischen

Leben der Schweiz beteiligen? Wenn Sie sich noch nicht in einem Stimmregister

eingetragen haben, so füllen Sie doch das Formular auf der Rückseite dieses Faltprospekts

aus und senden Sie es an Ihre Botschaft oder an Ihr Konsulat.

jacques-simon eggly,

präsident der auslandschweizer-organisation

Beteiligen Sie sich am politischen Leben

der Schweiz und verschaffen Sie der Stimme

der «internationalen Schweiz» Gehör!

Wir trafen Diakon Nikolaus bei herrlichem Frühlingswetter am 25. März 2011 vor der Stiftskirche. Gleich auf dem Vorplatz führte er uns in die Geschichte der Riesen Haymon (sinnbildlich für die Bayern) und Tyrsus (sinnbildlich für die Tiroler) ein.  

 

In der prunkvollen barocken Eingangshalle des Stifs erinnert die dominante Uhr an unsere Endlichkeit und ermahnt, die Zeit zu nutzen. Und in der Sammlung von Preziosen lernten wir, dass im Barock (nur im Barock?) nicht alles echt ist, was glänzt. Anhand der ausgestellten Gegenstände und der wertvollen Bilder erfuhren wir viel über die Lebensweise in früheren Zeiten, z.B. was es mit dem Ausspruch “den Löffel abgeben” auf sich hat. Manche Darstellung, wie: “erkenne dich selbst”, hat uns auch direkt angesprochen. 

Als Abschluss der Besichtigung durften wir noch einen Blick in die riesige Sakristei mit den festlichen Messgewündern werfen. 

Die 2 1/2 Stunden vergingen Dank der sachkundigen und mit Humor gespickten Führung von Diakon Nikolaus wie im Fluge. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung!