Ca. 30 Mitglieder und Gäste folgten der Einladung des Schweizervereins für Tirol zu einer geselligen Feier anlässlich des Schweizer Natonalfeiertags in den Gasthof Traube-Isserwirt nach Lans oberhalb Innsbrucks.

Nachdem alle Anwesenden nach einem gewohnt guten Abendessen rege gegenseitige interessante Gespräche geführt hatten, konnte der Vizepräsident, Dr. Jürg Meier, die Anwesenden offiziell willkommen heissen. Erfreulicherweise konnte er auch neue und in Tirol ansässige Schweizergäste begrüssen und gab anschliessend zur Entstehung dieses alle Jahre wiederkehrenden denkwürdigen Tages, der Schweizer Bundesfeier, einige interessante Erklärungen ab.

Nach dieser Vorstellung sprach der Bundespräsident, Johann Schneider-Ammann, in einer virtuellen Ansprache zu uns, welche durch das Abspielen der Nationalhymne abgeschlossen wurde.

Auch der Wettergott hat es dieses Jahr sehr gut mit uns gemeint und hat es ermöglicht, dass um 21.30 Uhr bei trockenem Wetter ein kleines Feuerwerk durch die Herren Dr. Meier und Geisler entzündet werden konnte, welches unter grossem Beifall sehr genossen wurde.

Danach gab es nochmals ein kleines Stelldichein bei einem Bierchen oder Gläschen Wein, bevor man sich wieder voneinander verabschiedete.

Allen beteiligten Organisatoren sei an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für den netten Abend gedankt.

S. Lienhard.

Am 30.5.2016 haben sich rund um den riesigen Tisch im Restaurant Sitzwohl  interessierte Mitglieder unseres Vereins und Professoren von der Uni Innsbruck – nicht ganz so bequem wie der Name verheisst – hingesetzt und den Ausführungen von Herrn Thomas Fuchs über „Geldschöpfung und Vollgeld“ gelauscht. Herr Dr. Meier hat diesen Vortrag organisiert, weil in der Schweiz eine Vollgeld-Initiative eingereicht wurde.

Herr Fuchs hat vehement bestritten, dass Geldschöpfung durch die Banken möglich sei.

Er hat uns einige neue Zahlungsmittel (Kryptogeld) vorgestellt:

z.B. den  InfoCoin, mit dem man sich mit Arbeitsleistung ein Anrecht auf von anderen für uns geleistete Arbeit erwirbt;

oder den BitCoin mit dem man im Internet bezahlen kann. Es beschleunigt die Zahlung und ist besonders für Zahlungen ausserhalb Europas zweckmässig. Der Nachteil, diese Währung kann anonym erworben werden und kann daher missbraucht werden, ausserdem schwankt der Kurs enorm;

und den OneCoin den man nicht anonym erwerben kann. Bezahlen kann man damit nicht nur im Internet sondern über das Smartphone auch in Geschäften.

Fazit: Das Kryptogeld wird kommen, weil es so viele Vorteile hat. Der Nachteil ist die totale Kontrolle über die Finanzgeschäfte. Deshalb wird das Bargeld auch weiterhin in Umlauf bleiben.

Wir danken Herrn Dr. Jürg Meier für die Einladung, uns mit einem Thema zu beschäftigen, das uns alle angeht, mit dem wir uns aber nicht gern aus eigenem Antrieb auseinandersetzen.

Mehr Informationen hat Herr Fuchs: www.gold-fuchs.com


Pünktlich um 18:00 Uhr konnte der Präsident Michael Defner die anwesenden 14 Mitglieder zur Versammlung willkommen heissen und nach neuem Vereinsrecht war somit auch die Beschlussfähigkeit gewährleistet.

Nach einer kurzen Gedenkminute für die im vergangenen Geschäftsjahr verstorbenen Mitglieder, ging es gleich zur Tagesordnung über.


Sehr zügig und souverän führte der Vereinsvorsitzende durch die verschiedenen Paragraphen der Sitzung, wobei verschiedene sachliche sowie konstruktive Diskussionen zu diversen Punkten nicht ausblieben. Es herrschte aber über den ganzen Abend hindurch ausnahmslos eine sehr angenehme Atmosphäre, wobei jedoch einmal mehr die eher spärliche Anwesenheit der Mitglieder zu beklagen war.

Ein Höhepunkt der Versammlung war unter anderem die Ehrung und Verabschiedung von Frau Louise Geisler aus dem Vorstand. Während 31 Jahren hat Frau Geisler als Vorstandmitglied dem Verein gedient und war bei den meisten Veranstaltungen federführend dabei. Für diese grosse Arbeit sei an dieser Stelle Frau Geisler nochmals im Namen aller Anwesenden ein ganz herzliches Vergelts Gott auszusprechen.


Der Abend fand bei einem aus der Vereinskasse gespendeten Abendessen, notabene „à la carte”, seinen Abschluss und man darf einmal mehr erwähnen, dass es eine sehr gelungene und interessante Veranstaltung war – herzlichen Dank an die Organisatoren.


Stefan Lienhard


Bei herrlichem Sonnenschein versammelten sich ca. 25 Mitglieder des Schweizervereins für Tirol vor dem Landestheater in Innsbruck und ein Jeder war gespannt auf den bevorstehenden Rundgang hinter die Kulissen dieses Hauses.

Das ehemalige Hof- und Stadttheater wurde 1629 vom Architekten Christoph Gumpp den Jüngeren aus einem der Ballspielhäuser am Rennplatz zu einem Comedihaus umfunktioniert – die groß

e Schaubühne des Erzherzogs Leopold. 1654 wurde ein neues von Christoph Gumpp erbautes Haus auf der anderen Seite des Rennwegs eröffnet, exakt da, wo das heutige Landestheater steht. 1765 wurde das Hoftheater renoviert. Das Innsbrucker Theater hieß zur bayrischen Besatzungszeit 1805 Königlich bayrisches Hof-Nationaltheater. 1844 wurde es wegen Baufälligkeit geschlossen. Eine Theatergesellschaft konstituierte sich und brachte für einen Neubau 40.000 Gulden auf. Das neue Haus wurde 1846 eröffnet. Aus dem Innsbrucker Stadttheater wurde 1945/46 das Tiroler Landestheater.

Bereits 1961 wurde das Haus erneut geschlossen und in den folgenden Jahren umgebaut und wesentlich erweitert. 1967 wurde es wieder eröffnet.

Im Jahre 2003 wurde die neue Probebühne, von den Architekten Karl und Probst aus München geplant, als Anbau an das Große Haus fertiggestellt. Das Landestheater entspricht mit seinen drei Spielorten den Anforderungen eines modernen Bühnenbetriebes und stellt sicher, dass in Innsbruck weiterhin anspruchsvoll gestaltetes Theater stattfinden kann. Als letzte Baumaßnahme wurde die Fassade des Landestheaters renoviert und der Vorplatz neu gestaltet.

Unter kundiger Führung begann die Besichtigung im ca. 800 Sitzplätzen umfassenden Zuschauerraum, was für eine Stadt wie Innsbruck einer respektablen Größe entspricht. Hier wurden bereits einige Eckdaten über das Haus erklärt. Der Rundgang begann hinter dem sogenannten “Eisernen Vorhang” eine Einrichtung welche im Ruhezustand des Theaters dem Feuerschutz dient. Wenn man auf der Bühne steht ist die imposante Höhe des Gebäudes mitsamt der dazugehörenden Technik zu bestaunen. Derzeit wird das Stück “Einer flog über das Kuckucksnest” aufgeführt und die entsprechenden Kulissen, welche selbstverständlich in den hauseigenen Werkstätten (Schreinerei, Schlosserei und Malerei) hergestellt werden, waren zu sehen. Die Besichtigung wurde anschließend in die Werkstätten, zu den Probebühnen, dem Kleiderfundus, die Künstlergarderoben, zu dem Visagisten Atelier etc. fortgesetzt.

Alles in allem war es eine sehr gelungene und interessante Veranstaltung bei welcher nicht nur ein Teil der lokalen kulturellen Möglichkeiten, sondern – wenn auch nur Ansatzweise – der Zusammenhalt des Vereins manifestiert wurde. Einmal mehr bedanken wir uns im Namen aller Beteiligten bei den verantwortlichen Organisatoren sowie beim Landestheater Innsbruck für den sehr eindrucksvollen Anlass.

S. Lienhard, 22.4.2016

Unter dem Motto “Erleben Sie Schweizer Gastfreundschaft” lud der Schweizerverein für Tirol im Rahmen des “Dinner Clubs der Caritas” am 8. April 2016 zum vierten Mal zu einem sehr gelungenen Kochabend ein. Das Treffen fand im Pfarrsaal der Schutzengelkirche in Innsbruck statt.

Das Koch-Team um Priska und Robert Hammer, Anna-Maria Stolzer, Louise Geisler, Marianne Rudolph-Christen sowie ein großes Helferteam vom Dinner Club, haben ein herrliches Dreigänge-Essen serviert, wobei die Einnahmen Flüchtlingen in Syrien durch World Vision zu Gute kommen. Eine Mitarbeiterin von World Vision hat in einem kurzen Vortrag über deren Arbeit berichtet und untermauert mit einem interessanten Videoclip aufgezeigt, wieviel Not und soziale Unrast in den Kriegsgebieten im Nahen Osten auf den Menschen und vor allen Dingen, auf unschuldigen Kindern, lastet.

Eine illustre Schar von ca. 45 Personen konnte das mit viel Liebe und Können zubereitete Menü: Gemischter Salat, Hacktätschli mit Kartoffelgratin und Rüebli sowie einem Dessert mit Schokomousse, Erdbeeren und Sahne, genießen.

Im Namen aller in den Genuss gekommenen Teilnehmer dieses Essens möchten wir dem Veranstalter Team ganz herzlich danken und ein großes Vergelt’s Gott aussprechen.

Stephan Lienhard

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Samichlaus

Am 8. Dezember 2015 wurde der Kranebitterhof für den Samichlausabend unseres Vereins herausgeputzt und weihnachtlich geschmückt. Viele Kinder kamen mit ihren Eltern und Grosseltern, um den Samichlaus gebührend zu empfangen. Sie hatten Verse auswendig gelernt, gezeichnet und Lieder eingeübt und die Mütter hatten herrliche Kekse gebacken. Familie Fassl stimmte fröhliche Weihnachtslieder an. Als dann endlich das Lied: “Lasst uns froh und munter sein” erklang, konnte der Nikolaus nicht mehr fern sein. Und tatsächlich, die Strophe: “Niklaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann” liess er sich nicht entgehen und genoss diesen Empfang sichtlich, vergass aber nicht, uns noch eine Geschichte über ein gelingendes Zusammenleben zu erzählen, sich mit den Kindern zu unterhalten und sie zu beschenken.

Ich denke, wir alle waren Beschenkte an diesem feierlichen Abend.

Unser Nationalfeiertag in Lans war dieses Jahr wenig besucht. War es das schlechte Wetter? Unser Präsident Michael Defner war vom Schweizerverein in Ungarn zum Feiern eingeladen worden und so führten die Vorstandsmitglieder Frau Louise Geisler und Marianne Rudolph-Christen durch den Abend, unterstützt durch ihre Ehemänner, die den Regen nicht scheuten und doch einige Feuerwerke entzündeten.

Natürlich durfte im bunt geschmückten Lanserhof vorher weder eine gute Mahlzeit noch die Rede unserer

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga fehlen.

Als Schweizer und Schweizerinnen in Österreich lag es nahe, sich ein wenig mit dem Wiener Kongress zu beschäftigen, der vor 200 Jahren stattfand, nach dem Sturz Napoleons und nach 20 Jahren Krieg mit Millionen von Gefallenen. Wir machten uns wieder bewusst, dass die Schweiz erst auf Druck der damaligen Grossmächte Österreich, Preussen, Russland und Grossbritannien, 1814 den Bundesvertrag geschlossen hat. Erst mit diesem Vertrag waren die 22 Kantone souverän und gleichberechtigt. Auch die Grenzen, wie wir sie heute kennen, wurden auf dem Kongress festgelegt. Da die Schweiz als Pufferstaat zwischen Frankreich und Österreich willkommen war, anerkannte man die immerwährende bewaffnete Neutralität und Unabhängigkeit von jedem fremden Einfluss durch die europäischen Grossmächte.

Die ersten Schneeflocken in Tirol kündigen an: Die Zeit für den Nikolaus ist gekommen!

Viele Mütter haben schon Guetzli gebacken. Einige Kinder haben Verse auswendig gelernt oder zusammen mit ihren Eltern oder alleine Musikstücke auf ihren Blockflöten, der Ziehharmonika, dem Hackbrett und der Posaune eingeübt. Die Spannung und Vorfreude ist gross. Die Gespräche sind angeregt, die Würstel  aufgegessen und auch viele der guten Guetzli und noch immer ist der Nikolaus nicht eingetroffen. Vielleicht hilft es, wenn wir mit Musizieren beginnen? Tatsächlich, da ist er schon! Begleitet von der Familie Fassl singen wir zu seiner Begrüssung: “Lasst uns froh uind munter sein”. So freundlich empfangen, ist der Nikolaus in bester Stimmung und lobt alle Kinder, nicht ohne ab und zu auch mit einem Augenzwinkern positive Kritik anzubringen. Vielleicht denkt der zukünftige Wacker Innsbruck Fussballer Daniel ja durchs Jahr noch ab und zu daran, in seinem Zimmer so viel Platz frei zu lassen, dass der Nikolaus zu Besuch kommen könnte…

Vielen Dank lieber Nikolaus und allen Musizierenden. Ihr habt uns allen viel Freude gemacht! Natürlich auch herzlichen Dank den fleissigen Bäckerinnen für die ausgezeichneten Guetzli!

Am 21. November 2014 fand unser alljährliches Rösti-Essen im altehrwürdigen Gasthof Weisses Rössl in der Altstadt von Innsbruck statt. In herzlicher Atmosphäre trafen sich viele fröhliche Schweizerinnen, Schweizer, beinah Schweizer und Liebhaber unseres Landes und/oder seiner Einwohner. Die Rösti wurde – obwohl sehr gut zubereitet – zur Nebensache. Es verwundert nicht, dass wir uns erst spät in alle Himmelsrichtungen auf den Weg nach Hause machten.

Mitte Mai dieses Jahres, nach einem sehr schneereichen Winter, fährt frühmorgens ein Ehepaar von Innsbruck in Richtung Dolomiten. Die Route ist schon festgelegt. Aber noch sind viele Fragen offen: Wo lohnt es sich wirklich, anzuhalten? Und wenn, wie lange soll der Aufenthalt dauern? Gibt es auch einen guten Kaffee? Oder sogar etwas zu Essen? So kurven sie auf 5 Pässe, im Schnitt 21oo m hoch, hinauf und wieder hinunter. Manche der engen Strässchen sind noch mit Schnee bedeckt oder vom Schnee beschädigt. Alle Kaffees und Restaurants sind noch geschlossen. Und so gelangt unser Vizepräsident Jürg Meier und seine tapfere Gattin Christiana Beauchamp Meier  nach 230 km ins belebtere Grödner Tal und endlich wohlbehalten nach Innsbruck.

Soweit der Vorlauf für unseren wunderschönen Herbstausflug am 21. September 2014; ohne Schnee, mit Kaffee und ausgezeichnetem Essen, einem zuverlässigen Busfahrer und geographischen Hinweisen und Erklärungen zur Geschichte, vor allem aus dem 1. Weltkrieg, von unserem Reiseführer Jürg Meier. Wir konnten diese Fahrt durch die beeindruckenden Dolomiten voll geniessen und danken unserem Vizepräsidenten und seiner lieben Gattin sowie Frau Louise Geisler, verantwortlich für sämtliche Reservierungen, herzlich für ihre Vorbereitung und Durchführung dieser unvergesslich schönen Tour!

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