Wir freuten uns über den Besuch des Schweizer Vereins Ungarn am 3. Mai 2015. Der Präsident, Herr Simóka Tamás, hatte eine Reise in die Schweiz geplant und mit unserem Präsidenten, Herr Michael Defner, einen Halt in Innsbruck vereinbart. Wir trafen uns im Stiftskeller, wo uns die Küche mit einem guten Essen und das Duo Tafelspitz musikalisch verwöhnten. Diese gemütliche Atmosphäre half schnell über allfällige sprachliche Verständigungsschwierigkeiten und die Zeit verfloss viel zu schnell.

Liebe Vereinsmitglieder in Ungarn: Herzliche Grüsse aus Innsbruck!

Ein kleiner Kreis fand sich beim Besuch unseres neuen Botschafters in Wien, Herr Christoph Bubb, am 8. Juni 2015 im Café Central in Innsbruck ein. Im persönlichen Gespräch durften wir Herrn Botschafter Bubb kennen und schätzen lernen. Mir ist wichtig zu wissen, wer unser Land in Wien vertritt. Ich habe auch gerne die Gelegenheit genutzt, mich mit unserem Honorarkonsul Prof. DI Christoph Achammer, der unser Land in Tirol repräsentiert, zu unterhalten.

Ein herzliches Dankeschön unserem Herrn Botschafter Bubb für die uns gewidmete Zeit!

Fest gemauert in der Erden

Steht die Form, aus Lehm gebrannt,

Heute muss die Glocke werden!

Fest gemauert in der Erden

Steht die Form, aus Lehm gebrannt,

Heute muss die Glocke werden!

Frisch, Gesellen, seid zur Hand!

Von der Stirne heiß

Rinnen muss der Schweiß,

Soll das Werk den Meister loben;

Doch der Segen kommt von oben.

Aus „Das Lied von der Glocke“ von Friedrich Schiller

Bei unserem Besuch der Glockengiesserei Grassmayr in Innsbruck am 16. Februar 2015 durften wir beim spektakulären Giessen von 10 Glocken dabei sein.

Die Zuschauer rekrutierten sich aus den 5 Ländern, in welche die Glocken geliefert werden, Italien,  Albanien, Mazedonien, Costa Rica und China.

Frau Ringer hat mit ihrer Videokamera feurige  Bilder von diesem Ereignis festgehalten und sie auf www.youtube.com/watch?v=lbRJ9g1vKLE  veröffentlicht.

Bei einem Rundgang durchs Museum erklärte uns die Seniorchefin der 1599 gegründeten Giesserei anhand älterer Glocken deren Geschichte, die Wichtigkeit des Materials, der Form und dem dazu passenden Klöppel sowie die Überlegungen, welche Glocken in welchen Turm passen. Die Berechnung, um eine Glocke mit genau vorgegebenem Ton zu giessen, ist auch heute noch sehr kompliziert. Wieder einmal staune ich, was für ein Wissen sich über Jahrhunderte aufgebaut hat.

Einen herzlichen Dank Herrn Dr. Meier, unseren Vizepräsidenten, für die Organisation dieses beeindruckenden Erlebnisses.

Lena hat mit ihrem Hackbrett diesem Abend gleich eine stimmungsvolle Note erspielt. Die Tische waren festlich gedeckt, der Präsident hatte alle herzlich begrüsst und die Würstchen waren bald gegessen. Wo aber blieb der Samichlaus? Die Spannung wuchs, sowohl bei den 11 Kindern wie auch bei den Eltern. Vielleicht könnte man ihm entgegengehen? Wir versuchten es mit einem Lied. Und siehe da, schon kam unser freundlicher Samichlaus zur Türe herein. Was gab es da alles zu loben! – Keine Ermahnungen? Na ja, nicht erwähnenswert.  

Jedes Kind erhielt selbstverständlich einen gut gefüllten Sack. Aber auch unsere älteren Besucher gingen nicht leer aus.  

Ein herzliches Dankeschön unserem Samichlaus, den Keksbäckerinnen und allen, die mit dabeiwaren!   

   

 

  

    

  

  

  

  

 

Im grosszügigen Eingangsrondell des ORF Landesstudios Tirol – Arbeitgeber für 120 Beschäftigte – empfing uns Herr Alexander Weber.  Er führte uns gleich ins Grossraumbüro der Redakteure. Am Rande dieses Raumes befinden sich abgeschlossene Arbeitskabinen, in denen die Sendungen zusammengestellt werden. Die grösste Glaskabine nimmt das Radio Tirol Studio ein. Wir staunten, wie alleine diese Moderatoren – in diesem Fall Isabella Krassnitzer – ihre Sendungen präsentieren: Erkennungsmelodie einspielen, Mikrophon auf, moderieren, Mikrophon zu, Musik an, Zeit im Auge behalten, Strassennachrichten dazwischen schalten, dazu die Schweizer im Studio, alles hat die Moderatorin im Griff!

Durch das speziell gegen Nachhall und Erschütterungen gebaute Aufnahmestudio gelangten wir in den Regie- und den daran angrenzenden Nachrichtenraum. Da der ORF nur zu 50% durch Gebühreneinnahmen finanziert ist, sind die Reklamen wichtig und bestimmen die Länge des “Tirol heute”. Jeder Beitrag darf höchstens 2,5 Minuten dauern.

Herr Weber besetzte den Regieraum mit einigen Schweizern, damit wir die Tätigkeiten besser verstehen lernten. Für eine Sendung braucht es einen Redakteur (Chef vom Tag), eine Messtechnikerin, eine Grafikerin, eine Bildmeisterin, einen Tonmeister, eine Regisseurin und einen Bildtechniker. Ins Aufnahmestudio, die Bluebox, wurde Frau Beauchamp-Meier als Moderatorin gebeten. Dazu musste sie lernen, den Text auf dem Teleprompter – oder Autocue – mittels Fusssteuerung zu betätigen. Herr Marberger erlaubte sich den Scherz, sich selbst unsichtbar zu machen. Aber keine Sorge, nach 2 Stunden Besichtigung traten alle wieder fröhlich und hungrig ins warme Sonnenlicht.

Für diese spannende Führung in die virtuelle Welt danken wir unserem Organisator Michael Defner und unserem kompetenten, humorvollen und geduldigen Alex von ganzem Herzen.

Die Generalversammlung begann mit einem speziellen Dank an zwei Ehrenmitglieder unseres Vereins für ihre langjährigen und mit Liebe ausgeführten Tätigkeiten. Frau Else Humplstötter betreute Sie, unsere Mitglieder, und Frau Sigrid Schindler überprüfte die Abrechnungen. Wir bedauern, dass beide unser Team verlassen und wünschen ihnen einen wohlbehüteten, gesegneten Lebensabend.

Unsere Kassierin, Frau Anna-Maria Stolzer, konnte auch in diesem Jahr – Dank Spenden unserer Mitglieder und für die Delegiertentagung von der Biochemie und Swarovski – positiv bilanzieren.

Neu in unseren Vorstand wurde Frau Marianna Spinellis-Thoma gewählt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.

Nach einem umfassenden Rückblick auf unsere Tätigkeiten im vergangenen Vereinsjahr – das für unseren Vorstand durch die Organisation der Delegiertentagung besonders arbeitsintensiv war – stellt unser Präsident, Herr Michael Defner, die Veranstaltungen für das kommende Jahr vor.

 
Unser Organisationsteam
Unser OrganisationsteamChurburg
Marienberg
Marienberg

 Churburg   Benediktiner Abtei Marienberg

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Herbstausflug am 19.9.2009 in den Vinschgau (Südtirol)

Begrüsst von unseren Organisatoren Herr Dr. Meier, unterstützt von seiner Gattin und von Frau Geisler, fuhr eine fröhliche Schar Schweizer und Schweiz-Liebhaber über den Reschenpass in den Vinschgau. Humorvoll wies Herr Dr. Meier auf Besonderheiten links und rechts der Strasse hin.

Dann, im Kloster Marienberg, Ruhe, Stille. Über uns in nur 2,5 bis 3 m Höhe ein Sternengewölbe mit verschieden grossen Engeln. Wie zur Untermalung die Stimme von Abt Trauner, der uns über diese 930 Jahre alten Boten Gottes erzählt und deren Bedeutung auch in unseren Tagen erläutert. Während der Abt auch einen kleinen Überblick über die Geschichte des Klosters und den Orden der Benediktiner gibt, lassen wir die Fresken und den Raum auf uns wirken.

Nach einer ausgezeichneten Mahlzeit im „Grünen Baum“ mitten in Glurns, berichtet uns Herr Riedl, Konditor und Bürgermeister i.R. über die Geschichte der Stadt. Nach Jahrhunderten voller  Scharmützeln zwischen den Schweizern und Österreichern herrscht in Glurns sei t 510 Jahren Frieden, was im Jahre 1999 auch gebührend gefeiert wurde. Herr Riedl lüftete auch endlich das Geheimnis rund um die Mäuse.

Nach einem kleinen Rundgang durch die Stadt erklommen wir die Churburg in Schluderns.  Auch dieser Bau – wie der Name schon sagt – hat  Bezug zur Schweiz. Unter kundiger Führung war uns auch ein kurzer Blick in die Privaträume des Grafen Trapp erlaubt. Zum Abschied  liess uns der Graf im Gästetrakt der Burg ein Gläschen Wein ausschenken. Unsere älteren Teilnehmer gaben sich mit der Besichtigung des Erdgeschosses zufrieden und wurden wieder mit dem Shuttle  zu unserem Bus zurück gefahren.

Mit einem herzlichen Dankeschön für die Organisatoren/ Organisatorinnen und unserem ausgezeichneten Fahrer Christian kehrten wir voll von neuen Eindrücken, Erfahrungen und Wissen glücklich in unsere gewohnte Umgebung zurück.

Grüner Baum Grüner Baum

Gruppenfoto DSCN3051Wie Sie dem Editorial der letzten Ausgabe der Schweizer Revue entnehmen konnten, durften wir im Juni die Delegierten aus der Schweiz, aus vielen Bundesländern Österreichs, aus Liechtenstein und aus Slowenien bei uns in Igls begrüssen. Es fand, Dank ausgezeichnet vorbereiteter Referate unserer Vertreter in Bern und Wien (EDA, ASO, swissinfo und Botschaft/Konsulat) einerseits und Vertretern der Auslandschweizer (Industrie, Unternehmer, Delegierte des ASR und der Vereine) andererseits ein ausgewogener Informationsaustausch statt. Dieser bildete eine gute Gesprächsgrundlage während unserer gemeinsamen Essen und verschaffte uns – wie die Fahrt auf die Nordkette – einen weiten Horizont.
Wir freuen uns über die zahlreichen positiven Rückmeldungen und danken allen, die an unserer Tagung teilgenommen haben!

Unser Verein wurde 1919 von Geschäftsleuten gegründet. Der 1. Weltkrieg war verloren und das kaiserliche Altösterreich zerfallen. Die Republik Österreich war gegründet. Der Schweizerverein für Tirol ist Mitglied der Auslandschweizerorganisation ASO. Er ist gemeinnützig und politisch sowie konfessionell neutral.

Unsere Ziele sind:

  1. Förderung der Zusammengehörigkeit, Geselligkeit und Pflege der schweizerischen Traditionen und Sprachen.
  2. Unterstützung beim Kennenlernen unseres Gastlandes
  3. Hilfe an unverschuldet in Not geratene Landsleute

Personen jeglicher Nationalität können Mitglieder, beziehungsweise fördernde Mitglieder werden. Auch juristische Personen sind eingeladen, sich für unseren Verein zu engagieren.

Unsere Statuten sind hier abrufbar: Download Link

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