Irgendwie scheint der Schweizerverein für Tirol mit dem Föhn einen sehr starken Verbündeten zu haben, hat dieser uns auch wieder beim Einzug zur Nikolausfeier  in seiner vollen Stärke begleitet. 27 treue Mitglieder und Freunde des Vereins fanden den Weg nach Zirl in unser neues „Vereins- zu Hause“. Das Hotel Tyrolis ist gut und zentral gelegen und durch seinen mit viel Holz gestalteten Innenausbau ein ideales Lokal für unseren Verein. Durch eine sehr zuvorkommende Art und Weise, hat das Team des Gasthofs für uns einen Teil der Gaststube reserviert und alle fühlten sich recht wohl.

Erfreulicherweise waren unter den Anwesenden auch wieder die Hauptakteure, nämlich, die Kinder diverser Mitglieder mit von der Partie. Unter den Klängen der Blockflöten mit Emmanuelle und Felix Fassl, wurde zum Einklang das vorweihnachtliche Lied „lasst uns froh und munter sein“ gesungen. Dann war es soweit, das …trallala lala…. verstummte, und einige der kleinen Sprösslinge sassen bleich und staunend  und Mamas oder Omas Hände haltend auf ihren Sitzen. Ein kleiner Moment der Ruhe herrschte, bevor der Nikolaus schon das erste Kind zu sich bat. Es ist einfach jedes Jahr wieder ein ergreifender, schöner und besinnlicher Moment.

Nach der Bescherung durch den Nikolaus ging es nochmals musikalisch zu und der Nikolaus verabschiedete sich in dem er allen noch frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschte.

Mahlzeiten aus der Hotelküche wurden serviert und das festliche Stelldichein nahm seinen Fortlauf. Michael Defner meldete sich noch zu Wort und auch er wünschte allen Anwesenden frohe Festtage.

Ein netter Abend neigte sich dem Ende zu und es bleibt dem Schreibenden das Fazit:

Recht herzlichen Dank allen Anwesenden, ihr alle habt zu diesem gelungenen Abend das Eure beigetragen.

Stephan Lienhard 09/12/2018

XX

Der Föhn blies recht heftig durch die Innsbrucker Altstadt, als wir uns zum diesjährigen und mittlerweile zur Tradition gewordenen „Rösti-Essen“ bei Heinz Seiler in der Piano Bar in Innsbruck trafen. Wie üblich und bereits lange im Vorfeld, hat Jürg Meier diese Veranstaltung souverän vorbereitet und die entsprechende Reservation im hinteren Teil der Gaststube gemacht. Eine einmal mehr erfreuliche Anzahl Mitglieder, Schweizerkinder und Freunde  des Schweizervereins von 33 Personen haben der Einladung Folge geleistet. In diesem Zusammenhang recht herzlichen Dank an alle Teilnehmer, ist es doch immer schön für einen Veranstalter, wenn die Arbeit mit entsprechender Präsenz belohnt wird – bravo! Auch zu dieser Veranstaltung konnten wir in der Person von Herrn Dr. Nicolaus Pamaroli ein neues Mitglied für unseren Verein gewinnen. Herzlich willkommen in unsrem Kreise, Herr Dr. Pamaroli, wir freuen uns, Sie recht oft zu unseren Veranstaltungen begrüssen zu dürfen.

Wie üblich entwickelten sich sehr rasch und an allen Tischen interessante Gespräche, die zeitweise und nur kurz durch die lecker servierten Speisen unterbrochen wurden.

Ein Novum oder vielmehr eine Überraschung an der diesjährigen Veranstaltung war, dass diverse Mitglieder den gemütlichen Abend mit mitgebrachten und notabene selber gebackenen Früchtekuchen versüsst haben. Für Nichtschweizer die diesbezügliche Erklärung: In der Schweiz nennt man diese Kuchen „Wähen“. Es standen diverse Wähen wie beispielsweise Aprikosen (Marillen), Äpfel, Zwetschgen, Kirschen, um nur einige zu nennen, zur Auswahl. Manch einem oder einer, viel es äusserst schwer, für welche Sorte man sich entscheiden sollte. So war es keine Seltenheit, dass ab und zu verschiedene Stücke auf dem Teller landeten. Der Wirt, Heinz Seiler, welcher übrigens als Gesellschafter auch bei uns am Tisch sass, offerierte zu diesen Süssspeisen jedem Anwesenden einen Kaffee. Selbstverständlich hat auch das gesamte Team der Piano Bar ein Stück dieser Wähen abbekommen.

Leider verging auch die Zeit des diesjährigen Röst-Abends viel zu schnell und im Nu war es einmal mehr Zeit für die Verabschiedung. Um 22:30 Uhr ging wieder jeder seines Weges, jedoch mit der schönen Erinnerung an einen absolut gelungenen Abend.

Lieber Jürg, dir möchte ich einmal mehr im Namen aller Teilnehmer ganz herzlich für die Organisation danken und wir liebäugeln alle schon dem nächstjährigen Rösti-Abend, natürlich unter der gleichen Organisation, entgegen.

Stephan Lienhard

14/11/2018

Unser jahrelange und äusserst bewährte Reiseführer, Jürg Meier, hat einmal mehr eine sehr attraktive Herbstreise für unseren Verein vorbereitet. Etwas früher wie andere Jahre, nämlich schon um 08:45 starteten wir wie gewohnt, mit einem bequemen Autobus der Firma „Lüftner-Reisen“ mit Fahrer Othmar am Steuer in Innsbruck. Der Präsident, Michael Defner, hiess alle Reisenden herzlich willkommen und wünschte allen einen ereignisreichen Tag. Erfreulicherweise war die Zahl der Teilnehmer mit 37 Personen dieses Jahr besonders hoch. Auch einige neue Mitglieder und Gäste waren mit von der Partie, was besonders begrüssenswert war.

Die Fahrt führte uns über die Inntalautobahn in Richtung Kufstein und über die Landesgrenze nach Bayern. Nachdem der Reiseleiter, Jürg Meier, einige organisatorische Informationen bekanntgab, informierte im Anschluss der Schreibende detailliert über die zu besuchenden beiden Inseln, der Frauen- und der Herreninsel im Chiemsee. In Prien, unserer ersten Station der Reise angekommen, war- bevor alle das Schiff bestiegen, eine Kaffeepause fällig. Nach ca. einer Stunde war es dann soweit, dass das Schiff in Richtung Herreninsel ablegte. Nach dem Umsteigen auf ein anderes Schiff, ging es in Richtung Fraueninsel. Nachdem einige Teilnehmer auf dieser Insel, der zweiten Station des Ausflugs, schon ihren ersten Spaziergang hinter sich hatten, war es Zeit für das Mittagessen. Vier verschiedene Menüs standen zur Auswahl, und jeder konnte sich das für ihn geeignete schon im Vorfeld, aussuchen.

Gut gesättigt ging es um 14:00 Uhr mit dem Schiff weiter auf die Herreninsel zu einer geführten Besichtigung des von König Ludwig II. erbauten Schlosses „Herrenchiemsee“. Dieses Schloss ist eine Art Kopie des vom französischen König Louis XIV. erbauten Schoss Versailles bei Paris. König Ludwig II. von Bayern war ein absoluter Fan von Louis XIV und verehrte diesen auch als sein Vorbild. Nach der Besichtigung des Schlosses blieb noch genügend Zeit, dass jeder individuell die schöne Herreninsel mit diversen Möglichkeiten des Zeitvertreibs, geniessen konnte. Um 17:10 legte das Schiff in Richtung Prien, ab, wo wir von Fahrer Othmar erwartet wurden.

Programmgemäss konnte der Bus in Richtung Heimat starten und wir erreichten Innsbruck um 19:30 Uhr. Ein ereignisreicher, interessanter Vereinsausflug war zu Ende und wird mit Sicherheit allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben. Nun bleibt es noch dem Reiseleiter für seine Organisation zu danken, in der stillen Hoffnung, dass er auch in den kommenden Jahren derartig interessante Ausflüge organisiert. Fest steht allerdings jetzt schon, dass 2019 infolge des 100-Jahr Jubiläums kein Ausflug stattfinden wird. Sowohl der Reiseleiter, wie aber auch alle Vorstandsmitglieder rechnen damit, dass alle Vereinsmitglieder, Schweizerkinder und Freunde des Vereins an dem Jubiläum teilnehmen werden, denn dieses Vereinsfest soll ein weiterer und absoluter Höhepunkt in der Vereinsgeschichte werden.

Stephan Lienhard 23.09.2018

Bei unserem Frühlingsausflug am Freitag, 27. April 2018 im Weingut Peter Zoller-Saumwald in Haiming haben wir, 14 Schweizer und Nicht-Schweizer, bei schönem Wetter und angenehmer Atmosphäre 3 Weiß- und 2 Rotweine verkostet.

Der viel umstrittene Klimawandel macht es möglich, dass seit einigen Jahren neben Äpfeln auch Wein in Nordtirol gedeiht und zwar in durchaus annehmbarer Qualität. Schon zu Zeiten Kaiser Maximilians wurden in Nordtirol auf ca. 80 ha Fläche Wein kultiviert. Ab dem 17./18. Jahrhundert war eine kältere Klimaperiode Anlass, den Weinbau in Nordtirol wieder aufzugeben.

Das Tschirgantmassiv, an welchem die Weingärten von Peter Zoller liegen, wirkt wie ein Ofen, der tagsüber die Wärme speichert und sie langsam wieder an die Umgebung abgibt. Die kühlen Nächte im Herbst sind für die Aromabildung in den Trauben verantwortlich. Weinbauer Peter Zoller ist hauptberuflich Lehrer an der Handelsakademie in Imst und begann vor 20 Jahren „so nebenbei“ mit ein paar Rebstöcken, mit denen er erstmals 14 l Wein erzeugte. Das Weingut umfasst heute ca. 1 1/2 ha und wurde heuer auf 2 ha erweitert. An die 4000 Flaschen Wein werden z. Z. jährlich gekeltert.

Mittlerweile gibt es einen eigenen Weinbauverein in Nordtirol mit 57 Mitgliedern, die zusammen auf bescheidenen 10 ha Fläche Wein produzieren.

Für manche Weine aus dem Sortiment des Weingutes Peter Zoller-Saumwald gab es bereits Medaillen. Folgende Rebsorten, ausschließlich Burgundersorten, gedeihen in seinen 3 Weingärten:

Chardonnay, Sauvignon Blanc, Müller-Thurgau (noch für 2 Jahre. Wird gegen Weissburgunder ausgetauscht), Merlot, Zweigelt und Pinot Noir. Aus Zweigelt und Merlot kreiert Peter Zoller einen Cuvée.

Christine Eigentler-Schöbel

Anlässlich des Tags der offenen Tür vom 12. Januar 2018 bei der „Thöni-Akademie“ in Telfs, besuchten 27 Mitglieder und Freunde des Schweizervereins  diese Veranstaltung. Infolge Krankheit konnten einige Mitglieder leider nicht dabei sein, da sich ursprünglich doch 36 Personen zur Teilnahme angemeldet hatten. Dieses grosse Interesse zeigte somit bereits im Vorfeld, dass es sich mit Sicherheit um ein ausserordentlich hochkarätiges Ereignis handeln wird.

Nachdem der Vizepräsident, Jürg Meier, den Schweizerverein dem Gastgeber kurz vorgestellt hatte, fand die Begrüssung durch die beiden Leiter der Akademie, SR Christian Raich sowie Mag. Gerald Koller statt. Nach einer beeindruckenden Filmpräsentation folgte ein ebenso interessanter Rundgang durch die Räumlichkeiten, wo das Hauptaugenmerk  auf diverse hochtechnisierte Projekte gelegt war. Es war sofort jedem Besucher anzumerken, diese Besichtigung gehört zu den Highlights des Vereins-Veranstaltungskalenders 2018.

Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 startete im Rahmen der Thöni Akademie in Kooperation mit dem BORG (Bundesoberstufenrealgymnasium) Telfs das Projekt, Matura mit Lehre. Die Thöni-Akademie ist in ihrer Art Österreich weit die einzige  Schule. Die fünfjährige Oberstufenform bietet neben einer fundierten Allgemeinbildung zusätzlich einen Lehrabschluss in Mechatronik oder Automatisierungstechnik. Damit haben sowohl Schüler wie Schülerinnen eine abgeschlossene, hochwertige technische Berufsausbildung und eine AHS-Matura, die zum Hochschulstudium berechtigt. Fachtheoretisch werden die Lehrlinge von BerufsschullehrerInnen unterrichtet. Die Bildungsinhalte des gesamten Lehrfächerkanons einer allgemein bildenden höheren Schule werden in fünf Jahren von AHS-ProfessorInnen vermittelt.

Nach etwas über 2 Stunden wurden wir, mit viel reicher gewordenen Eindrücken wieder herzlichst verabschiedet und die ganze Gesellschaft dislozierte zum Gasthof „Lehen“ oberhalb Telfs.

Der Berggasthof mit Gästezimmern und angegliedertem Landwirtschaftsbetrieb wird von Familie Hellrigl geführt und ist weit herum für seine Riesen-Wiener Schnitzel, aber auch für Wildgerichte, die traditionelle Tiroler-, sowie für die internationale Küche bekannt.

Das Gasthaus lebt unter dem Motto „Essenszeit ist Lebenszeit“ und trägt immer zu einem kurzweiligen und gelungenen Verweilen und Beisammensein, ob mit Familie oder Freunden, bei.

So haben auch wir, getreu diesem Motto, unseren Besuch in einer der gemütlichen Gaststuben in vollen Zügen und guter Laune, mit guten Speisen und Getränken, bis in die späten Abendstunden genossen.

Ich als  Schreibender dieses Berichtes war zugleich in Zusammenarbeit mit der Leitung der Thöni-Akademie, Organisator dieser Veranstaltung. Ich möchte mich daher ganz herzlich für diesen hervorragend und überaus gut besuchten Event bei allen Beteiligten bedanken und hoffe gerne, dass sich dieses positive Bild auch in künftigen Veranstaltungen des Vereins wiederspiegeln wird.

Stephan Lienhard 13/01/2018

Anders wie in den vergangenen Jahren, musste der Nikolaus heuer seinen Weg ins Traditionsgasthaus „Peterbrünnl“ aufsuchen, da die bisherige Herberge „Kranebitterhof“ leider dem Abbruch zum Opfer fiel. Aber auch der neue Veranstaltungsort war absolut wettbewerbsfähig.

In der wunderschönen Gaststube im hinteren Teil des Restaurants versammelten sich Mitglieder, Schweizerkinder und Freunde, gemeinsam mit ihren teilweise mitgeführten Enkelkindern. Draussen herrschte eine winterliche Stimmung mit Schneefall und recht frischem Wind. Die Veranstaltung war für 17 Uhr angesagt und man hatte daher auch genügend Zeit, um sich gegenseitig auf den Besuch des Nikolaus vorzubereiten. Die kleinsten und jüngsten unter den Anwesenden, sassen teilweise mit recht blassen Gesichtern auf dem Schoss ihrer Eltern oder Grosseltern, und warteten mit etwas Bangen auf das bevorstehende Ereignis, dem Moment wenn der Nikolaus die Gaststube betritt.

Der Präsident, Michael Defner, richtete ein paar Grussworte an die fröhliche Schar und schon wurde er unterbrochen, da der Nikolaus bereits vor der Türe stand.

Mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“, begleitet durch Flötenmusik der Familie Fassl, war der Startschuss für den Einzug des Nikolaus gegeben. Er begrüsste die Anwesenden und rief sogleich auch diverse Namen der wartenden Kinder auf. Der kleine Jonas hätte sich am liebsten in seine Mama hinein verkrochen, und man konnte nur noch schwer erkennen, was diese auf den Armen trug. Durch die tröstenden Worte vom Nikolaus und nach Erhalt seines Säckleins, war allerdings auch er wieder froh und munter.

Nun war die Arbeit von der Küche an der Reihe und es wurden für die Kinder Würstchen mit Pommes und für die Erwachsenen Schnitzel mit Kartoffelsalat serviert.

Alle waren mehr wie satt, aber die teilweise durch verschiedene Mitglieder mitgebrachten Gebäcke, fanden trotzdem noch ihre Abnehmer. Den Spendern sei herzlich gedankt.

Im Anschluss hatte auch der Vizepräsident noch ein Ereignis zu verkünden. Ein runder Geburtstag des Präsidenten steht bevor, und Jürg Meier richtetet ein paar Worte des Glückwunsches und des Dankes an den Präsidenten und überreichte ihm nebst einem gut gefüllten Früchtekorb auch Eintrittskarten zu einer Kulturveranstaltung in der Schweiz.

Danach entstand einmal mehr eine recht unterhaltsame Phase des Abends. Die einen erzählten was in den vergangen Tagen los war, die andern plauderten über die bevorstehenden Festtage mit den damit verbundenen Arbeiten. So ging die Zeit dahin und der Blick auf die Uhr zeigte bereits an, dass dieser gut gelungene Abend auch schon wieder der Vergangenheit angehörte.

Für die Organisation ist einmal mehr im Namen aller Beteiligten ein herzliches Vergeltsgott an das Ehepaar Rudolph-Christen auszusprechen.

Stephan Lienhard 10/12/2017

Die berühmt frischen Temperaturen in der Innsbrucker Altstadt waren auch heuer wieder recht deutlich zu spüren, umso angenehmer war es, die warme Gaststube in der „Piano Bar“ bei Heinz Seiler aufzusuchen.  Eine grosse Anzahl Mitglieder, Schweizerkinder und Freunde des Schweizervereins, trafen sich zum mittlerweile traditionellen „Rösti-Essen“ in diesem Lokal.

Es war nicht einfach für diese stattliche Anzahl von Interessierten mit sage und schreibe vierzig (!) Personen, im hinteren Teil der doch recht engen Gaststube, einen entsprechenden Platz zu finden. In unkomplizierter Art und Weise rückten alle ein bisschen enger zusammen und schon war das Puzzle komplett. Auffallend und zugleich erfreulich war, dass dieser Anlass von sehr vielen Schweizerkindern besucht wurde. Wie gewohnt, fanden umgehend sehr kameradschaftliche Gespräche statt, und man hat sofort gemerkt, dass sich jeder wohlfühlte.

Wie üblich und in sehr charmanter Art, nahmen die Bedienungen die diversen Bestellungen auf und ebenso flott wurden diese auch nach kurzer Zeit serviert. Wie in den Jahren zuvor, hat es allen sehr gut geschmeckt. Die Zeit verging im Nu und gegen 22 Uhr, traten alle ihren Heimweg an.

An dieser Stelle möchte ich einmal mehr, und dies sicherlich auch im Namen aller Anwesenden, dem zweiten Vorstand, Dr. Jürg Meier, für die Organisation sowie die Reservation der Räumlichkeiten, ein herzliches Vergeltsgott aussprechen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Veranstaltung auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden kann und notabene, auch unter der gleichen Organisation!

Stephan Lienhard

15/11/2017


Wind, Regen und in höheren Lagen sogar Schnee, liessen für den Ausflugstag vom 17.September wettermässig nichts Gutes erahnen, und so war es in der Tat auch. Bei regnerischem Wetter traf man sich um 07:45 vor der Sparda Bank in Innsbruck. Trotz grauem und mit Wolken verhängtem  Himmel war die gesamte Reisegruppe guten Mutes und fröhlicher Stimmung und der Regen konnte niemandem für die bevorstehende Reise einen Strich durch die Rechnung machen.

Mit einer wie üblich sehr akribisch vorbereiteten Reise von Jürg Meier, starteten wir pünktlich um 08:00 Uhr. Wie gewohnt, fuhren wir mit einem bequemen Autobus der Firma „Lüftner-Reisen“ sowie „unserem“ Chauffeur Harry  in Innsbruck weg. Der Präsident, Michael Defner, begrüsste alle Mitglieder, Schweizerkinder und Freunde des Vereins und wünschte allen einen ereignisreichen Tag. Die Fahrt führte über die Brennerautobahn in Richtung Südtirol. Der Reiseleiter, Jürg Meier, gab sehr detaillierte, ausführliche und geschichtsträchtige Informationen über die Gebiete Südtirols und dem Trentino, sowie über die zu besuchende Festung von Beseno. Nachdem man sich gegenseitig schon etwas beschnuppert hatte und u.a. auch schon rege Diskussionen über die bevorstehenden Wahlen stattgefunden haben, war es schon Zeit für eine Kaffeepause im „Brunner Hof“ in Klausen.

Nach ca. einer ¾ Stunde setzten wir die Fahrt fort in Richtung Bozen und vorbei an kilometerlangen Obstkulturen, deren Früchte auf die bevorstehende Ernte warteten. Nun kam eine erste grosse Überraschung. Die Zeiger der Uhr standen mittlerweile auf 10:45 und man höre und staune, die Sonne begrüsste uns ziemlich genau in der Grenzregion von Südtirol und dem Trentino und kündetet an, dass sie uns den Rest des Tages begleiten möchte. Wie heisst es doch so schön „wenn Engel reisen, da lacht der Himmel“. Dieses Sprichwort traf genauestens auf die 30 Mitglieder und Freunde des Schweizervereins zu, und die ohnehin schon sehr gute Laune setzte noch einen Zacken drauf. In Besenello angekommen besuchten wir kurz die Dorfkirche mit Repliken der Heiligenfiguren von den Grafen Trapp. Die kostbaren Originale befinden sich Trento unter Beschluss.

Da die Zufahrtstrasse zu unserem eigentlichen Ziel, der Festung von Beseno und dem darunterliegenden Ristorante „La Rupe di Beseno“, zu eng und daher mit unserem Bus nicht zu befahren war, wurden wir in zwei Gruppen mit einem kleineren Shuttle-Bus, zu dem Ristorante geführt, wo wir vom Wirt, Massimo und seinem Team, bereits erwartet wurden. Die vorbestellten typisch regionalen Menüs wurden flott serviert, jedem hat es geschmeckt und um 13:30 Uhr ging es dann zu Fuss ca. 15 Minuten einem ziemlich steilen Weg entlang zur Burg von Beseno. Zufällig fand dort ein Bogenschiess-Wettbewerb statt, was logischerweise dazu führte, dass sich sehr viele Leute, mehrheitlich in mittelalterlichen Gewändern gekleidet, dort einfanden. Jeder Teilnehmer von unserer Gruppe konnte diese 17‘000m2 umfassende Festung aus dem Jahr 1170 individuell und seinen Interessen entsprechend besichtigen. Die Burg-Anlage ist übrigens eine der bedeutendsten im ganzen Alpenraum und gehörte von 1470 bis 1973 den Grafen Trapp. Danach ging sie in den Besitz der Provinz Trient über, welche diese in sehr kostenaufwendiger Art und Weise restaurierte, war sie doch zuvor mehr oder weniger eine Ruine.

Nach zwei Stunden ging es wieder zurück ins Ristorante, wo vor der Rückfahrt nach Innsbruck, noch eine Kaffeepause eingelegt wurde. Bei dieser Gelegenheit gab es verständlicherweise viel über die ereignisreiche Besichtigung der Burg zu diskutieren.

Gut gestärkt ging es wieder mit dem Shuttle hinunter ins Dorf, wo wir unseren Bus für die Heimfahrt bestiegen. Genau zu diesem Zeitpunkt verabschiedetet sich die Sonne wieder und sagte uns mit den ersten Regentropfen auf Wiedersehen. Nach einer gemütlichen Rückfahrt mit wenig Verkehr erreichten wir um 19:00 Uhr  unseren Ausgangspunkt in Innsbruck und man verabschiedete sich mit einer gewissen Wehmut voneinander.

Es war einmal mehr ein sehr ereignisreicher, interessanter Vereinsausflug und auch dieser wird allen in guter Erinnerung bleiben. Ich bin mir sicher, dass sich jeder Teilnehmer bereits wieder auf die nächstjährige Reise freut welche zweifellos, wohin diese auch immer führen mag, wieder interessant sein wird. Nun bleibt es noch dem Reiseleiter für seine Organisation zu danken, in der stillen Hoffnung, dass er noch möglichst viele Jahre derartig interessante Ausflüge organisiert.

Stephan Lienhard 18/09/2017

Eine erfreulich hohe Anzahl von Mitgliedern des Schweizervereins für Tirol besuchte am Freitag, 24.03.2017, auf Einladung der Unternehmensleitung der Firma MK Illumination GmbH deren Stammsitz in Innsbruck. Wir wurden von Frau Titina Probst, Leiterin Vertreib & Kommunikation, sowie vom Inhaber und Hauptanteilsbesitzer, Herr Klaus Mark, im modern ausgebauten Bürogebäude begrüsst und willkommen geheissen. Zur Einleitung wurde uns anhand einer Diashow, die Firma und deren Entstehungsgeschichte vorgestellt. Danach ging es in den imposanten Showroom, wo uns diverse Motive von ausgeführten sogenannten „Themenwelten“ präsentiert wurden. Hätte man nicht gewusst, dass sich draussen der Frühling  von seiner besten Seite zeigte, wäre man in der Tat auf die Idee gekommen, dass wir mitten in der Weihnachtszeit stehen. Unzählige Inszenierungen von Gesamtkunstwerken  in teilweise märchenhaft anmutender Aufmachung, waren zu bestaunen. Ein Meer von tausenden funkelnden LED- Lämpchen in den verschiedensten Farbtönen, liessen unsere Blicke durch den ganzen Raum schweifen. MK Illumination ist ein stark wachsendes familiengeführtes Unternehmen und ist ein weltweit führender Hersteller hochwertiger LED-Beleuchtungssystemen. MK Illumination hat sich auf festliche Beleuchtungen, vor allen Dingen Weihnachts-beleuchtungen spezialisiert. Ihre Lichterwelten inszeniert Orte mit festlicher Dekoration und bringt durch ihre Themenwelten Menschen zum Staunen. Viele grosse und kleine Städte, aber auch Unternehmen diverser Grössenordnungen, machen sich in der Adventszeit die Kreativität und leuchtenden Themenwelten des weltweit agierenden Unternehmens zu Nutze. Durch gelungene Konzeption, zeitgemässem Design und mit Produkten von hoher verlässlicher Qualität, sowie einer sorgfältigen Umsetzung, gelingt es die Inszenierung von teilweise atemberaubenden Gesamtkunstwerken in Freizeiteinrichtungen, Shoppingcentren, Bahnhöfen oder sonstigen öffentlichen Einrichtungen umzusetzen. MK Illumination nimmt in puncto Kreativität, Design, Qualität sowie hinsichtlich nachhaltiger Lösungsansätze, dank der Fähigkeit und Erfahrung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, weltweit eine Vorreiterrolle ein. Die Kunden können aufgrund 30 eigenständiger Niederlassungen weltweit auf einen umfangreichen Wissenspool zurückgreifen. Zauberhafte Lichtwelten, Dekorationen und animierte Themenwelten, werden immer wunschgerecht und kundenspezifisch entwickelt und realisiert. Dadurch wird ein Ambiente, welches Menschen anzieht und in dem man gerne länger verweilt, geschaffen. Der Gründer und nach wie vor Hauptanteilsbesitzer der MK Illumination, Herr Klaus Mark, ist auf einem Landwirtschaftsbetrieb aufgewachsen. Nach ein paar Montageeinätzen für eine Firma, welche ebenfalls auf dem Gebiet der Beleuchtung tätig war, hat ihn diese Materie der festlichen Beleuchtungssysteme dermassen fasziniert, dass er 1996 seine Firma gründete. Nach einem für sein erstes Projekt anfänglichen Umsatz von 8‘000,00 Schilling führt er heute ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 100 Mi. Euro. MK Illumination hat eigene Fertigungsstätten an diversen Standorten und beschäftigt heute ca. 350 Mitarbeiter weltweit. Nach einem wirklich erlebnisreichen Nachmittag und voller lichterberauschenden Emotionen hatten wir noch nach dem offiziellen Teil die Gelegenheit, uns bei einem Kaffee mit den Gastgebern zu unterhalten sowie Fragen zu stellen. Im Namen aller Beteiligten möchten wir uns ganz herzlich für die Gastfreundschaft bei MK Illumination bedanken.

STEPHAN LIENHARD

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Was für die Wanderer die Markierungen der Steige in rot-weiss-rot sind, sind für die Autofahrer die Strassenmarkierungen. Damit hat auch die Firma SWARCO AG begonnen. Mit zunehmender Technisierung des Verkehrs und neuer Leuchtmittel hat die Geschäftsleitung neue Fabrikations- und Planungsgebiete entdeckt und aufgebaut. Heute sind in 80 Betrieben rund um die Welt 2700 Angestellte für SWARCO tätig zur Herstellung von:

Markierungssystemen mit Glasperlen für hohe Reflexion (Kann man auch im Kanon Bern bewundern!)

LED-Wechselverkehrszeichen

LED-Strassenleuchten

Steuerungen von Beleuchtungsanlagen und Ampeln

Ladestationen für Elektrofahrzeuge

Parkplatzmanagement bis hin zur

Smart City in welcher der Verkehr mittels Sensor- und Fahrzeugdaten gesteuert wird.

Man kann sagen: Alles was zur Verkehrssicherheit, -Regelung und -Beruhigung dient, kann von SWARCO stammen. Viele Mitglieder unseres Vereins konnten sich über die Bedeutung dieser Errungenschaften für jeden Verkehrsteilnehmer bei dieser Führung überzeugen lassen.

Wir danken Herrn Eigenmann und Herrn Meier, die uns sehr aufmerksam und freundlich empfingen und uns fachkundig und geduldig auf unsere Fragen eingehend durch die SWARCO TRAFFIC WORLD geführt haben.

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