Unser Verein wurde 1919 von Geschäftsleuten gegründet. Der 1. Weltkrieg war verloren und das kaiserliche Altösterreich zerfallen. Die Republik Österreich war gegründet. Der Schweizerverein für Tirol ist Mitglied der Auslandschweizerorganisation ASO. Er ist gemeinnützig und politisch sowie konfessionell neutral.

Unsere Ziele sind:

  1. Förderung der Zusammengehörigkeit, Geselligkeit und Pflege der schweizerischen Traditionen und Sprachen.
  2. Unterstützung beim Kennenlernen unseres Gastlandes
  3. Hilfe an unverschuldet in Not geratene Landsleute

Personen jeglicher Nationalität können Mitglieder, beziehungsweise fördernde Mitglieder werden. Auch juristische Personen sind eingeladen, sich für unseren Verein zu engagieren.

Unsere Statuten sind hier abrufbar: Download Link

Präsident:

Michael Defner
Tel.: 0512 / 377 590
Handy: 0664 / 44 31 092
Fax: 0512 / 377 291/8
e-Mail: artdidacta@aon.at

Vizepräsident:

Dr. Juerg Meier
Tel.: 0512 / 580096
Handy: 0664 / 53 47 241
Fax: 0512 / 580096
e-Mail: dr.juerg.meier@aon.at

Schriftführerin:

Marianne Rudolph-Christen
Tel.: 05234 / 65118
Handy: 0664 / 736 30 306
e-Mail: rudolphgrinzens@hotmail.com

Schriftführerin:

Christine Eigentler-Schöbel
Handy: 0650 / 271 14 62
E-Mail: christine.eigentlerschoebel@chello.at

Kassierin:

Anna-Maria Stolzer
Handy: 0699 / 114 086 80
e-Mail: franz.stolzer@chello.at

Beisitzerin:

Mag. Emmanuelle Fassl-Garbani
Handy: 0664  / 501 48 16
Fax: 0512 36 16 65
e-Mail: egarbani@hotmail.com

Anlässlich des Tags der offenen Tür vom 12. Januar 2018 bei der „Thöni-Akademie“ in Telfs, besuchten 27 Mitglieder und Freunde des Schweizervereins  diese Veranstaltung. Infolge Krankheit konnten einige Mitglieder leider nicht dabei sein, da sich ursprünglich doch 36 Personen zur Teilnahme angemeldet hatten. Dieses grosse Interesse zeigte somit bereits im Vorfeld, dass es sich mit Sicherheit um ein ausserordentlich hochkarätiges Ereignis handeln wird.

Nachdem der Vizepräsident, Jürg Meier, den Schweizerverein dem Gastgeber kurz vorgestellt hatte, fand die Begrüssung durch die beiden Leiter der Akademie, SR Christian Raich sowie Mag. Gerald Koller statt. Nach einer beeindruckenden Filmpräsentation folgte ein ebenso interessanter Rundgang durch die Räumlichkeiten, wo das Hauptaugenmerk  auf diverse hochtechnisierte Projekte gelegt war. Es war sofort jedem Besucher anzumerken, diese Besichtigung gehört zu den Highlights des Vereins-Veranstaltungskalenders 2018.

Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 startete im Rahmen der Thöni Akademie in Kooperation mit dem BORG (Bundesoberstufenrealgymnasium) Telfs das Projekt, Matura mit Lehre. Die Thöni-Akademie ist in ihrer Art Österreich weit die einzige  Schule. Die fünfjährige Oberstufenform bietet neben einer fundierten Allgemeinbildung zusätzlich einen Lehrabschluss in Mechatronik oder Automatisierungstechnik. Damit haben sowohl Schüler wie Schülerinnen eine abgeschlossene, hochwertige technische Berufsausbildung und eine AHS-Matura, die zum Hochschulstudium berechtigt. Fachtheoretisch werden die Lehrlinge von BerufsschullehrerInnen unterrichtet. Die Bildungsinhalte des gesamten Lehrfächerkanons einer allgemein bildenden höheren Schule werden in fünf Jahren von AHS-ProfessorInnen vermittelt.

Nach etwas über 2 Stunden wurden wir, mit viel reicher gewordenen Eindrücken wieder herzlichst verabschiedet und die ganze Gesellschaft dislozierte zum Gasthof „Lehen“ oberhalb Telfs.

Der Berggasthof mit Gästezimmern und angegliedertem Landwirtschaftsbetrieb wird von Familie Hellrigl geführt und ist weit herum für seine Riesen-Wiener Schnitzel, aber auch für Wildgerichte, die traditionelle Tiroler-, sowie für die internationale Küche bekannt.

Das Gasthaus lebt unter dem Motto „Essenszeit ist Lebenszeit“ und trägt immer zu einem kurzweiligen und gelungenen Verweilen und Beisammensein, ob mit Familie oder Freunden, bei.

So haben auch wir, getreu diesem Motto, unseren Besuch in einer der gemütlichen Gaststuben in vollen Zügen und guter Laune, mit guten Speisen und Getränken, bis in die späten Abendstunden genossen.

Ich als  Schreibender dieses Berichtes war zugleich in Zusammenarbeit mit der Leitung der Thöni-Akademie, Organisator dieser Veranstaltung. Ich möchte mich daher ganz herzlich für diesen hervorragend und überaus gut besuchten Event bei allen Beteiligten bedanken und hoffe gerne, dass sich dieses positive Bild auch in künftigen Veranstaltungen des Vereins wiederspiegeln wird.

Stephan Lienhard 13/01/2018

Anders wie in den vergangenen Jahren, musste der Nikolaus heuer seinen Weg ins Traditionsgasthaus „Peterbrünnl“ aufsuchen, da die bisherige Herberge „Kranebitterhof“ leider dem Abbruch zum Opfer fiel. Aber auch der neue Veranstaltungsort war absolut wettbewerbsfähig.

In der wunderschönen Gaststube im hinteren Teil des Restaurants versammelten sich Mitglieder, Schweizerkinder und Freunde, gemeinsam mit ihren teilweise mitgeführten Enkelkindern. Draussen herrschte eine winterliche Stimmung mit Schneefall und recht frischem Wind. Die Veranstaltung war für 17 Uhr angesagt und man hatte daher auch genügend Zeit, um sich gegenseitig auf den Besuch des Nikolaus vorzubereiten. Die kleinsten und jüngsten unter den Anwesenden, sassen teilweise mit recht blassen Gesichtern auf dem Schoss ihrer Eltern oder Grosseltern, und warteten mit etwas Bangen auf das bevorstehende Ereignis, dem Moment wenn der Nikolaus die Gaststube betritt.

Der Präsident, Michael Defner, richtete ein paar Grussworte an die fröhliche Schar und schon wurde er unterbrochen, da der Nikolaus bereits vor der Türe stand.

Mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“, begleitet durch Flötenmusik der Familie Fassl, war der Startschuss für den Einzug des Nikolaus gegeben. Er begrüsste die Anwesenden und rief sogleich auch diverse Namen der wartenden Kinder auf. Der kleine Jonas hätte sich am liebsten in seine Mama hinein verkrochen, und man konnte nur noch schwer erkennen, was diese auf den Armen trug. Durch die tröstenden Worte vom Nikolaus und nach Erhalt seines Säckleins, war allerdings auch er wieder froh und munter.

Nun war die Arbeit von der Küche an der Reihe und es wurden für die Kinder Würstchen mit Pommes und für die Erwachsenen Schnitzel mit Kartoffelsalat serviert.

Alle waren mehr wie satt, aber die teilweise durch verschiedene Mitglieder mitgebrachten Gebäcke, fanden trotzdem noch ihre Abnehmer. Den Spendern sei herzlich gedankt.

Im Anschluss hatte auch der Vizepräsident noch ein Ereignis zu verkünden. Ein runder Geburtstag des Präsidenten steht bevor, und Jürg Meier richtetet ein paar Worte des Glückwunsches und des Dankes an den Präsidenten und überreichte ihm nebst einem gut gefüllten Früchtekorb auch Eintrittskarten zu einer Kulturveranstaltung in der Schweiz.

Danach entstand einmal mehr eine recht unterhaltsame Phase des Abends. Die einen erzählten was in den vergangen Tagen los war, die andern plauderten über die bevorstehenden Festtage mit den damit verbundenen Arbeiten. So ging die Zeit dahin und der Blick auf die Uhr zeigte bereits an, dass dieser gut gelungene Abend auch schon wieder der Vergangenheit angehörte.

Für die Organisation ist einmal mehr im Namen aller Beteiligten ein herzliches Vergeltsgott an das Ehepaar Rudolph-Christen auszusprechen.

Stephan Lienhard 10/12/2017

Die berühmt frischen Temperaturen in der Innsbrucker Altstadt waren auch heuer wieder recht deutlich zu spüren, umso angenehmer war es, die warme Gaststube in der „Piano Bar“ bei Heinz Seiler aufzusuchen.  Eine grosse Anzahl Mitglieder, Schweizerkinder und Freunde des Schweizervereins, trafen sich zum mittlerweile traditionellen „Rösti-Essen“ in diesem Lokal.

Es war nicht einfach für diese stattliche Anzahl von Interessierten mit sage und schreibe vierzig (!) Personen, im hinteren Teil der doch recht engen Gaststube, einen entsprechenden Platz zu finden. In unkomplizierter Art und Weise rückten alle ein bisschen enger zusammen und schon war das Puzzle komplett. Auffallend und zugleich erfreulich war, dass dieser Anlass von sehr vielen Schweizerkindern besucht wurde. Wie gewohnt, fanden umgehend sehr kameradschaftliche Gespräche statt, und man hat sofort gemerkt, dass sich jeder wohlfühlte.

Wie üblich und in sehr charmanter Art, nahmen die Bedienungen die diversen Bestellungen auf und ebenso flott wurden diese auch nach kurzer Zeit serviert. Wie in den Jahren zuvor, hat es allen sehr gut geschmeckt. Die Zeit verging im Nu und gegen 22 Uhr, traten alle ihren Heimweg an.

An dieser Stelle möchte ich einmal mehr, und dies sicherlich auch im Namen aller Anwesenden, dem zweiten Vorstand, Dr. Jürg Meier, für die Organisation sowie die Reservation der Räumlichkeiten, ein herzliches Vergeltsgott aussprechen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Veranstaltung auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden kann und notabene, auch unter der gleichen Organisation!

Stephan Lienhard

15/11/2017


Wind, Regen und in höheren Lagen sogar Schnee, liessen für den Ausflugstag vom 17.September wettermässig nichts Gutes erahnen, und so war es in der Tat auch. Bei regnerischem Wetter traf man sich um 07:45 vor der Sparda Bank in Innsbruck. Trotz grauem und mit Wolken verhängtem  Himmel war die gesamte Reisegruppe guten Mutes und fröhlicher Stimmung und der Regen konnte niemandem für die bevorstehende Reise einen Strich durch die Rechnung machen.

Mit einer wie üblich sehr akribisch vorbereiteten Reise von Jürg Meier, starteten wir pünktlich um 08:00 Uhr. Wie gewohnt, fuhren wir mit einem bequemen Autobus der Firma „Lüftner-Reisen“ sowie „unserem“ Chauffeur Harry  in Innsbruck weg. Der Präsident, Michael Defner, begrüsste alle Mitglieder, Schweizerkinder und Freunde des Vereins und wünschte allen einen ereignisreichen Tag. Die Fahrt führte über die Brennerautobahn in Richtung Südtirol. Der Reiseleiter, Jürg Meier, gab sehr detaillierte, ausführliche und geschichtsträchtige Informationen über die Gebiete Südtirols und dem Trentino, sowie über die zu besuchende Festung von Beseno. Nachdem man sich gegenseitig schon etwas beschnuppert hatte und u.a. auch schon rege Diskussionen über die bevorstehenden Wahlen stattgefunden haben, war es schon Zeit für eine Kaffeepause im „Brunner Hof“ in Klausen.

Nach ca. einer ¾ Stunde setzten wir die Fahrt fort in Richtung Bozen und vorbei an kilometerlangen Obstkulturen, deren Früchte auf die bevorstehende Ernte warteten. Nun kam eine erste grosse Überraschung. Die Zeiger der Uhr standen mittlerweile auf 10:45 und man höre und staune, die Sonne begrüsste uns ziemlich genau in der Grenzregion von Südtirol und dem Trentino und kündetet an, dass sie uns den Rest des Tages begleiten möchte. Wie heisst es doch so schön „wenn Engel reisen, da lacht der Himmel“. Dieses Sprichwort traf genauestens auf die 30 Mitglieder und Freunde des Schweizervereins zu, und die ohnehin schon sehr gute Laune setzte noch einen Zacken drauf. In Besenello angekommen besuchten wir kurz die Dorfkirche mit Repliken der Heiligenfiguren von den Grafen Trapp. Die kostbaren Originale befinden sich Trento unter Beschluss.

Da die Zufahrtstrasse zu unserem eigentlichen Ziel, der Festung von Beseno und dem darunterliegenden Ristorante „La Rupe di Beseno“, zu eng und daher mit unserem Bus nicht zu befahren war, wurden wir in zwei Gruppen mit einem kleineren Shuttle-Bus, zu dem Ristorante geführt, wo wir vom Wirt, Massimo und seinem Team, bereits erwartet wurden. Die vorbestellten typisch regionalen Menüs wurden flott serviert, jedem hat es geschmeckt und um 13:30 Uhr ging es dann zu Fuss ca. 15 Minuten einem ziemlich steilen Weg entlang zur Burg von Beseno. Zufällig fand dort ein Bogenschiess-Wettbewerb statt, was logischerweise dazu führte, dass sich sehr viele Leute, mehrheitlich in mittelalterlichen Gewändern gekleidet, dort einfanden. Jeder Teilnehmer von unserer Gruppe konnte diese 17‘000m2 umfassende Festung aus dem Jahr 1170 individuell und seinen Interessen entsprechend besichtigen. Die Burg-Anlage ist übrigens eine der bedeutendsten im ganzen Alpenraum und gehörte von 1470 bis 1973 den Grafen Trapp. Danach ging sie in den Besitz der Provinz Trient über, welche diese in sehr kostenaufwendiger Art und Weise restaurierte, war sie doch zuvor mehr oder weniger eine Ruine.

Nach zwei Stunden ging es wieder zurück ins Ristorante, wo vor der Rückfahrt nach Innsbruck, noch eine Kaffeepause eingelegt wurde. Bei dieser Gelegenheit gab es verständlicherweise viel über die ereignisreiche Besichtigung der Burg zu diskutieren.

Gut gestärkt ging es wieder mit dem Shuttle hinunter ins Dorf, wo wir unseren Bus für die Heimfahrt bestiegen. Genau zu diesem Zeitpunkt verabschiedetet sich die Sonne wieder und sagte uns mit den ersten Regentropfen auf Wiedersehen. Nach einer gemütlichen Rückfahrt mit wenig Verkehr erreichten wir um 19:00 Uhr  unseren Ausgangspunkt in Innsbruck und man verabschiedete sich mit einer gewissen Wehmut voneinander.

Es war einmal mehr ein sehr ereignisreicher, interessanter Vereinsausflug und auch dieser wird allen in guter Erinnerung bleiben. Ich bin mir sicher, dass sich jeder Teilnehmer bereits wieder auf die nächstjährige Reise freut welche zweifellos, wohin diese auch immer führen mag, wieder interessant sein wird. Nun bleibt es noch dem Reiseleiter für seine Organisation zu danken, in der stillen Hoffnung, dass er noch möglichst viele Jahre derartig interessante Ausflüge organisiert.

Stephan Lienhard 18/09/2017

Eine erfreuliche Anzahl von über 30 Mitgliedern, Schweizerkindern und Freunden des Schweizervereins für Tirol, fanden sich traditionsgemäß im Gasthof « Traube Isserwirt » in Lans ein, um den Abend des Nationalfeiertags zu feiern.

Nach dem heißesten Tag des Jahres, herrschte ein schwüler Abend, bei welchem auch der Föhn einmal mehr das Regiment übernahm. Leider konnte das bereits am Nachmittag aufgebaute Feuerwerk aus diesem Grund nicht stattfinden, was jedoch der Gemütlichkeit des Abends keinen Abbruch tat.

Nachdem alle mit Speis und Trank gut versorgt waren, richtete der Präsident, Michael Defner, ein paar nachhaltige Worte an die Anwesenden, über den Status der Schweiz im europäischen und internationalen Vergleich. Danach wurde von Gerald Rudolph die virtuelle Ansprache der Bundespräsidentin, Doris Leuthard, abgespielt, bevor anschließend eine Strophe der Nationalhymne von allen im Saal anwesenden gesungen wurde.

Jürg Meier stellte in der Folge nochmal sehr eindrücklich den bevorstehenden Vereinsausflug vom 17. September ins Trentino vor, und hat einmal mehr – mit Unterstützung durch den Schreibenden – darauf hingewiesen und den Wunsch geäußert, dass sich doch möglichst viele Mitglieder mit Familien und Freunden an diesem Ausflug beteiligen sollten. Wie jeder andere Verein, kann auch der Schweizerverein nicht nur von dem jeweilig zu entrichtenden Jahresbeitrag existieren, sondern einzig und allein durch das Mitmachen und Mitgestalten möglichst vieler Mitglieder am Vereinsleben, auch wenn dies „nur“ durch die jeweilige Anwesenheit an den Veranstaltungen untermauert wird.

Es war einmal mehr ein familiärer und amüsanter Abend, geprägt von Freundschaft und einem netten Stelldichein. Gegen 22:30 Uhr löste sich die Gesellschaft auf und man hat sich wieder voneinander verabschiedet. Es sei im Namen aller Anwesenden an dieser Stelle nochmals für den schönen Abend gedankt.

Stephan Lienhard

foto klaus defner

Am 13. Juli 2017 trafen sich Interessierte des Schweizervereins Tirol bei der „Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst“ in Innsbruck. Die beiden Gründer und Verantwortlichen für den Ablauf der Veranstaltung, Beate und Michael Defner, erklärten uns die Idee und den Werdegang der „art didacta“, wie sie das Angebot an begabten Laienkünstlern nennen, die mit gut ausgewählten Lehrenden (Dozenten) im Kunstbereich aus verschiedensten Ländern der Welt wertvolle Anregungen für eine Weiterentwicklung ihrer Talente erfahren. Zum 39. Mal fand heuer diese Lehrveranstaltung statt, die eine Woche zu Ferienbeginn im Juli dauert und im Herbst noch einmal 3 Tage (das Interesse ist groß!). Die Möglichkeiten künstlerischer Weiterbildung und vor allem Vertiefungen, erstreckt sich über Zeichnen, Malen, Fotografie, Drucktechnik, Musik, Kalligraphie und Schriftkunst, Farbholzschnitte, Buchmalerei, Siebdruck, Schmucktechnik, Bildhauerei. Die Aufzählung ist  nicht vollständig!

Michael Defner ist nicht nur stolz auf die den Teilnehmern zur Verfügung stehenden Lehrpersonen, wo er seit Jahren die besten auf ihren Gebieten rekrutiert, die ihm größtenteils auch die Treue halten und immer wieder gerne zum Unterweisen kommen, sondern auch auf ein Stammpublikum von Teilnehmern, die sich ihre Ideen gerne in ihrem künstlerischen Ausdruck auf diesem Weg verfeinern lassen.

Die Gründung der „art didacta“ hier in Innsbruck war eine der ersten und hat mittlerweile einige Nachahmer gefunden und ermöglicht Talenten Fortschritte in ihrem künstlerischen Bemühen, die sonst keinen Zugang zu einer derartigen Weiterbildung haben. Die „Werkstücke“ konnten sich sehen lassen und so manches Objekt hätte man/frau am liebsten gleich mitgenommen. Michael Defner und seiner Frau Beate nochmals herzlichen Dank für die Führung und Ausführung. Wir Besucher waren sehr beeindruckt von dem umfassenden Angebot und der Kreativität der Laienkünstler.

Und, last but not least, danke für die guten Kuchen der weiblichen Mitglieder der Familie Defner, die uns nach der Führung mit Selbstgebackenem verwöhnt haben.

LINK: www.artdidacta.at

Christine Eigentler-Schöbel

Der Schweizerverein für Tirol traf sich am 20.Mai 2017 zum

«CERVELAT BRÄTELN» am Stöttlbach in Mieming

Das Organisatoren Ehepaar, Marianne und Prof. Gerald Rudolph-Christen, luden zum Cervelat Bräteln am Stöttlbach in Mieming ein. Die meteorologischen Voraussagen für diesen Nachmittag waren allerdings nicht die besten, trotzdem folgten erfreuliche fünfzehn hartgesottene Mitglieder und Freunde des Schweizervereins für Tirol dieser Einladung, und zwar mit Recht, denn das Wetter hielt sich erfreulich gut. Der leise rauschende Bach in diesem wunderschönen Stück Natur trug das seinige Ambiente bei.

Vom Treffpunkt beim Parkplatz am Lehnbach ging es in wenigen Minuten zu Fuss zum Grillplatz am Stöttlbach, wo Gerald bereits nach genauen physikalischen Gesetzen, seine gekonnt in Szene gesetzten pyrotechnischen Kenntnisse in Gang setzte. Derweil schnitzten sich die anwesenden Mitglieder mit Kindern, Freunden und Bekannten  im angrenzenden  Gebüsch  entsprechende Grill-Stecken zurecht.

Nach einem Begrüssungsapéro mit Prosecco  entstand in kurzer Zeit eine angenehme und in gewohnter Art und Weise familiäre Atmosphäre und die ersten kühlen Mineralwasser und Biere flossen bereits durch die Kehlen. Ab diesem Zeitpunkt war definitiv  allen klar, dass dies ein gemütlicher und unterhaltsamer Nachmittag werden wird.

Nachdem die Feuerstelle soweit gediehen war und das Feuer zum Bräteln einlud, wurden die Stecken mit den aufgesteckten Cervelats über die Glut gehalten und bald konnte die Wurst den wartenden und hungernden Mäulern zugeführt werden. Es war eine richtige Gaudi!

Christiana und Dr. Jürg Meier brachten ihr vierbeiniges Ferienkind Heidi mit. Die blonde Dame fühlte sich ebenfalls recht wohl in der Gesellschaft, sogar so wohl, dass sie sich kurzerhand ein Stück von Mariannes Wurst schnappte. Ein entsprechendes Gelächter blieb dabei natürlich nicht aus.

Die Zeit verging leider zu schnell, trotzdem konnte im späteren Nachmittag noch eine kurze Wanderung zur Stöttlalm unternommen werden. Der Weg führte uns durch saftige Rinderweiden, wo wir auch von den staunenden Viechern beschnuppert wurden.  Auf der Stöttlalm angekommen, wurde die gesellige Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen fortgesetzt.

Gegen 19:30 Uhr ging es dann zurück zum Parkplatz, wo man sich von dem ereignisreichen Nachmittag verabschiedete. Manch einer wünschte sich, dass diese Veranstaltung fest in das Jahresprogramm des Vereins aufgenommen wird.

In diesem Sinne bleibt einmal mehr allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für diesen wundervollen Nachmittag auszusprechen. Ein spezieller Dank gilt jedoch den beiden Organisatoren.

Stephan Lienhard

21/05/2017

Da leider der Kranebitterhof recht kurzfristig seine Pforten für immer (?)geschlossen hat, mussten wir auf die naheliegende Gaststätte „Garda“ ausweichen. Die gebotenen Möglichkeiten für Sitzungen sind in diesem Lokal leider nicht die besten, aber mit einigen Kompromissen konnte trotz allem eine einigermassen akzeptable Tischordnung  gefunden werden.

Um 18:15 Uhr konnte der Präsident, Michael Defner, die anwesenden 20(!) Mitglieder zur Versammlung begrüssen und die Beschlussfähigkeit war aufgrund der erfreulichen Anzahl der angereisten Mitglieder somit auch  gewährleistet.

Nach einer kurzen Gedenkminute für ein im vergangenen Vereinsjahr verstorbenes Mitglied, ging es gleich zur Tagesordnung über.

Nach der einstimmigen Genehmigung des Protokolls 2016 sowie der diversen Jahresberichte des Präsidenten und der Kassierin sowie des Prüfungsberichts der Revisorinnen, präsentierte Herr Michael Defner einen kurzen Bericht über die Delegiertentagung 2016 in Linz.

Unter dem Traktandum 5, präsentierte Frau Marianne Rudolph-Christen diverse vorgesehene Veranstaltungen für das Vereinsjahr 2017/2018. Darunter fallen beispielsweise ein „Cervelat Bräteln“ auf dem Miemingerplateau, das obligate „Rösti Essen“ in der Piano Bar, der „Samichlaus“ usw.

Herr Dr. Jürg Meier seinerseits stellte den Vereinsausflug für den 17. September 2017 ins Trentino vor. Dazu konnte man an den Gesichtsausdrücken sämtlicher Anwesenden eine gewisse Neugierde zu dem bevorstehenden Ausflug feststellen und jedem war klar, dass dies wieder ein erlebnisreiches Ereignis werden wird.

Anschliessend gab der Präsident bekannt, dass es zum 100-Jahr Jubiläum des Vereins, welches 2019 stattfinden wird, eine Feier geben wird. Wie und in welchem Umfang, konnte, oder wollte er, noch nicht verkünden. Er betonte allerdings, dass diesbezüglich bereits Gespräche im Vorstand stattgefunden haben und man sich Gedanken über das wie, wo und wann, Gedanken macht. Die Mitglieder werden frühzeitig über diesen Anlass informiert.

Am 1. Juli findet in Oberperfuss ein Fussballturnier statt, bei welchem unter anderen ein Team des Schweizer Fernsehens sowie der legendäre Skirennfahrer Beat Feuz teilnehmen werden.  Es wäre schön, wenn möglichst viele Mitglieder des Schweizervereins diesen Anlass besuchen würden.

Es herrschte über den ganzen Abend hindurch ausnahmslos eine sehr angenehme und wirklich familiäre Atmosphäre, und die Arbeit diverser Vorstands- aber auch Vereinsmitglieder, wurde durch die grosse Anzahl der Anwesenden belohnt. Herzlichen Dank!

Stephan Lienhard

10/05/2017

Am 9.5.2017 wurden von der Generalversammlung folgende Veranstaltungen für das neue Vereinsjahr beschlossen:

Am Freitag, 27. April 2018 ab 14 Uhr erhalten wir  Einblick in den Nordtiroler Weinbau.

Am Dienstag, 8.Mai 2018 wird um 18 Uhr die Generalversammlung im Hotel Charlotte, Amras, stattfinden.

Am Samstag, 16.Juni 2018 werden wir uns um 14 Uhr beim Stöttlbach in Mieming zum Cervelat Bräteln treffen.

Am Mittwoch, 1.August 2018 wird unser Nationalfeiertag im Isserwirt in Lans gefeiert werden.

Am Sonntag, 23.September 2018 werden wir zu unserem Herbstausflug aufbrechen.

Wir laden alle Schweizer, Mitglieder oder nicht, wohnhaft in Tirol oder auf der Durchreise, herzlich ein, an diesen Aktivitäten teilzunehmen.

Eine erfreulich hohe Anzahl von Mitgliedern des Schweizervereins für Tirol besuchte am Freitag, 24.03.2017, auf Einladung der Unternehmensleitung der Firma MK Illumination GmbH deren Stammsitz in Innsbruck. Wir wurden von Frau Titina Probst, Leiterin Vertreib & Kommunikation, sowie vom Inhaber und Hauptanteilsbesitzer, Herr Klaus Mark, im modern ausgebauten Bürogebäude begrüsst und willkommen geheissen. Zur Einleitung wurde uns anhand einer Diashow, die Firma und deren Entstehungsgeschichte vorgestellt. Danach ging es in den imposanten Showroom, wo uns diverse Motive von ausgeführten sogenannten „Themenwelten“ präsentiert wurden. Hätte man nicht gewusst, dass sich draussen der Frühling  von seiner besten Seite zeigte, wäre man in der Tat auf die Idee gekommen, dass wir mitten in der Weihnachtszeit stehen. Unzählige Inszenierungen von Gesamtkunstwerken  in teilweise märchenhaft anmutender Aufmachung, waren zu bestaunen. Ein Meer von tausenden funkelnden LED- Lämpchen in den verschiedensten Farbtönen, liessen unsere Blicke durch den ganzen Raum schweifen. MK Illumination ist ein stark wachsendes familiengeführtes Unternehmen und ist ein weltweit führender Hersteller hochwertiger LED-Beleuchtungssystemen. MK Illumination hat sich auf festliche Beleuchtungen, vor allen Dingen Weihnachts-beleuchtungen spezialisiert. Ihre Lichterwelten inszeniert Orte mit festlicher Dekoration und bringt durch ihre Themenwelten Menschen zum Staunen. Viele grosse und kleine Städte, aber auch Unternehmen diverser Grössenordnungen, machen sich in der Adventszeit die Kreativität und leuchtenden Themenwelten des weltweit agierenden Unternehmens zu Nutze. Durch gelungene Konzeption, zeitgemässem Design und mit Produkten von hoher verlässlicher Qualität, sowie einer sorgfältigen Umsetzung, gelingt es die Inszenierung von teilweise atemberaubenden Gesamtkunstwerken in Freizeiteinrichtungen, Shoppingcentren, Bahnhöfen oder sonstigen öffentlichen Einrichtungen umzusetzen. MK Illumination nimmt in puncto Kreativität, Design, Qualität sowie hinsichtlich nachhaltiger Lösungsansätze, dank der Fähigkeit und Erfahrung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, weltweit eine Vorreiterrolle ein. Die Kunden können aufgrund 30 eigenständiger Niederlassungen weltweit auf einen umfangreichen Wissenspool zurückgreifen. Zauberhafte Lichtwelten, Dekorationen und animierte Themenwelten, werden immer wunschgerecht und kundenspezifisch entwickelt und realisiert. Dadurch wird ein Ambiente, welches Menschen anzieht und in dem man gerne länger verweilt, geschaffen. Der Gründer und nach wie vor Hauptanteilsbesitzer der MK Illumination, Herr Klaus Mark, ist auf einem Landwirtschaftsbetrieb aufgewachsen. Nach ein paar Montageeinätzen für eine Firma, welche ebenfalls auf dem Gebiet der Beleuchtung tätig war, hat ihn diese Materie der festlichen Beleuchtungssysteme dermassen fasziniert, dass er 1996 seine Firma gründete. Nach einem für sein erstes Projekt anfänglichen Umsatz von 8‘000,00 Schilling führt er heute ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 100 Mi. Euro. MK Illumination hat eigene Fertigungsstätten an diversen Standorten und beschäftigt heute ca. 350 Mitarbeiter weltweit. Nach einem wirklich erlebnisreichen Nachmittag und voller lichterberauschenden Emotionen hatten wir noch nach dem offiziellen Teil die Gelegenheit, uns bei einem Kaffee mit den Gastgebern zu unterhalten sowie Fragen zu stellen. Im Namen aller Beteiligten möchten wir uns ganz herzlich für die Gastfreundschaft bei MK Illumination bedanken.

STEPHAN LIENHARD

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