Unser Verein wurde 1919 von Geschäftsleuten gegründet. Der 1. Weltkrieg war verloren und das kaiserliche Altösterreich zerfallen. Die Republik Österreich war gegründet. Der Schweizerverein für Tirol ist Mitglied der Auslandschweizerorganisation ASO. Er ist gemeinnützig und politisch sowie konfessionell neutral.

Unsere Ziele sind:

  1. Förderung der Zusammengehörigkeit, Geselligkeit und Pflege der schweizerischen Traditionen und Sprachen.
  2. Unterstützung beim Kennenlernen unseres Gastlandes
  3. Hilfe an unverschuldet in Not geratene Landsleute

Personen jeglicher Nationalität können Mitglieder, beziehungsweise fördernde Mitglieder werden. Auch juristische Personen sind eingeladen, sich für unseren Verein zu engagieren.

Unsere Statuten sind hier abrufbar: Download Link

Präsident:

Michael Defner
Tel.: 0512 / 377 590
Handy: 0664 / 44 31 092
Fax: 0512 / 377 291/8
e-Mail: artdidacta@aon.at

Vizepräsident:

Dr. Juerg Meier
Tel.: 0512 / 580096
Handy: 0664 / 53 47 241
Fax: 0512 / 580096
e-Mail: dr.juerg.meier@aon.at

Schriftführerin:

Marianne Rudolph-Christen
Tel.: 05234 / 65118
Handy: 0664 / 736 30 306
e-Mail: rudolphgrinzens@hotmail.com

Schriftführerin:

Christine Eigentler-Schöbel
Handy: 0650 / 271 14 62
E-Mail: christine.eigentlerschoebel@chello.at

Kassierin:

Anna-Maria Stolzer
Handy: 0699 / 114 086 80
e-Mail: franz.stolzer@chello.at

Beisitzerin:

Mag. Emmanuelle Fassl-Garbani
Handy: 0664  / 501 48 16
Fax: 0512 36 16 65
e-Mail: egarbani@hotmail.com

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Schweizer Kinder.

Wir freuen uns, Sie zu den folgenden Veranstaltungen einladen zu dürfen:

16.6.2018, Samstag, um 14 Uhr: Cervelat-Bräteln am Stöttlbach in Mieming

1.8.2018
, Mittwoch,um 19 Uhr: Bundesfeier im Isserwirt in Lans

23.9.2018, Sonntag, von 7.30 bis ca. 19.30 Uhr: Herbstausflug zum Chiemsee

13.11.2018, Dienstag, um 19 Uhr: Rösti-Essen in der Piano Bar

8.12.2018, Samstag um 17 Uhr:  Samichlaus

2. Monatshälfte Januar 2019: Besuch der Thöni-Welten in Telfs

März/April 2019: Führung durch das Projekt Brenner Basistunnel

Mai 2019: Generalversammlung

21. September 2019, Samstag: Jubiläumsveranstaltung 100 Jahre Schweizerverein für Tirol.


Schweizerverein für Tirol

«HERBSTAUSFLUG 2018» auf die Fraueninsel und die Herreninsel

im Chiemsee (Bayern)

Sonntag, 23. September 2018

Liebe Landsleute, liebe Schweizerkinder, liebe Freunde und Gäste des Schweizervereins,

Auch dieses Jahr habe ich wieder eine sehr interessante und mit lauter schönen Ereignissen gespickte Reise für Euch geplant.

Wir versammeln uns am 23.September 2018 um 07:30 Uhr wie gewohnt in Innsbruck (bei der Spardabank schräg gegenüber Busbahnhof, ATP-Haus, Heiliggeiststraße 16).

Die Fahrt führt uns einmal mehr mit einem bequemen Autobus der Firma Lüftner-Reisen und pünktlicher Abfahrt um 07:45 Uhr über die Inntal-Autobahn A12 in Richtung Kufstein und über die Landesgrenze in unser Nachbarland Bayern.

Nach ca. zweistündiger Fahrt erreichen wir unser erstes Ziel, das Örtchen Prien am Chiemsee, wo wir eine verdiente Kaffeepause machen werden. Um 11:00 Uhr besteigen wir das Schiff welches uns zu unserem zweiten Ziel, der Fraueninsel fährt. Nach individuellen und frei wählbaren Besuchen diverser sehenswürdiger Anlagen auf dieser Insel, wartet das Mittagessen im Restaurant „Inselwirt“ auf uns. Es stehen vier verschiedene Menüs zur Auswahl (siehe beiliegende Menükarte). Diese werden, wie auch die Getränke, von jedem Einzelnen selber und separat bezahlt.

Um 14:00 Uhr geht die Reise, ebenfalls mit dem Schiff, weiter zur Herreninsel. Nach einem kurzen Fußmarsch von ca. 15-20 Minuten, erreichen wir das Königsschloss „Herren Chiemsee“, welches wir unter kundiger Führung besichtigen werden. Anschließend besteht die Möglichkeit andere interessante Bauwerke individuell zu besichtigen, oder ganz einfach im nahegelegenen Restaurant zu verweilen oder auf einer der vielen Parkbänken die schöne Insellandschaft zu genießen.

Um 17:15 Uhr besteigen wir erneut das Schiff zurück nach Prien, wo uns der Bus für die Heimfahrt erwartet. Die Ankunft in Innsbruck ist für ca. 19:30 Uhr geplant.

Die Teilnahmekosten pro erwachsene Person betragen Euro 40,00. Kinder und Jugendliche bis zu 16 Jahren bezahlen Euro 15,00. Diese Kosten beinhalten die Busfahrt, die Schifffahrt sowie die geführte Besichtigung des Königschlosses auf der Herreninsel.

Die Kosten für Kaffeehalt, Mittagessen mit Getränken etc., trägt jeder einzelne Teilnehmer selber.

Aus organisatorischen Gründen erwarte ich Ihre Anmeldung bis spätestens 03. September 2018

(entweder per E-Mail, per Fax oder per Post) an Jürg Meier, Tschurtschenthaler Straße 4c, 6020 Innsbruck.

Jürg Meier E-Mail: dr.juerg.meier@aon.at; Tel. & Fax: 0512 580096 oder Mobil 0664/53 47 241.

Ich freue mich auf eine rege Teilnahme, und übrigens- auch Gäste sind bei allen unseren Veranstaltungen immer sehr willkommen.

Euer  Reiseführer

Jürg Meier

Liebe Mitglieder.

Darauf hoffend, dass die warmen Tage noch nicht zu Ende sind

laden wir Sie am Samstag, dem 16. Juni 2018, zum

Cervelat Bräteln

am Stöttelbach in Mieming ein.

Wir treffen uns um 14 Uhr auf dem Parkplatz am Lehnbach. Brötchen und Würstchen warten beim Feuer. Die Stecken müssen wir dort alle selbst suchen gehen. Wir raten zu guten Schuhen, einer wetterfesten Kleidung und eventuell einer Wolldecke.

Kinder und  Erwachsene finden im riesigen Bachbett wunderschöne Steine zum Spielen.
Damit genug Cervelats vorhanden sind, bitten wir Sie, sich bei Marianne Rudolph-Christen,
Tel. 05234/65118/E-Mail: rudolphgrinzens@hotmail.com. anzumelden.
Wir freuen uns auf einen gemütlichen und unterhaltsamen Nachmittag.

Mit herzlichen Grüssen

im Namen des Vorstands

Ihre Schriftführerin

Marianne Rudolph-Christen

99. Ordentliche Mitgliederversammlung

vom 08. Mai 2018 18:00 Uhr im Hotel Charlotte in Amras/Innsbruck

Alle Mitglieder, die zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 8.Mai 2018 nicht kommen „konnten“, möchte ich hier kurz informieren. Details können dem durch die Schriftführerin, Marianne Rudolph-Christen, erstellten Protokoll entnommen werden.

16 Mitglieder (L), wovon 7 Vorstandmitglieder, folgten der Einladung des Vorstandes ins Hotel „Charlotte“ in Amras. Um 18:00 eröffnete der Präsident, Michael Defner, die Versammlung. An der sehr karg besuchten Veranstaltung war doch erfreulich, dass zwei neue Mitglieder, das Ehepaar Martin und Rosmarie Koller, zum Verein gestoßen sind. An dieser Stelle möchte ich die beiden im Namen des Vorstandes nochmals recht herzlich begrüßen und hoffe, dass wir sie recht oft bei unseren Events sehen werden.

Nach einer Schweigeminute für die im verflossenen Jahr verstorbenen Mitglieder, bedankte sich der Präsident bei all jenen, die sich unermüdlich während des vergangenen Jahres für den Verein eingesetzt haben. Er betonte, dass dies keine Selbstverständlichkeit sei und ein Verein, egal welches Genres, nur eine Überlebenschance hat, wenn die Mitglieder aktiv und mit einem gesunden Enthusiasmus dazu beitragen, diesen am Leben zu erhalten.

Danach ging es zur Tagesordnung über. Nachdem der Vorstand und auch die Kassierin, Annamaria Stolzer, für das vergangene Jahr einstimmig entlastet wurde, konnten die Neuwahlen durchgeführt werden, und der „alte“ Vorstand wurde ausnahmslos wiedergewählt. Als zusätzlicher Beisitzer, da einer während den letzten zwei Jahren gefehlt hatte, wurde ich als Schreibender, in den Vorstand gewählt. Herzlichen Dank für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Ich garantiere, dass ich die mir übertragenen Arbeiten für den Verein und zum Wohle dessen, nach bestem Wissen und Gewissen ausführen werde.

Für das bevorstehende 100-Jahr Jubiläum 2019, konnte der Präsident einige interessante, wenn auch noch nicht gänzlich ausgereifte  Informationen an die Anwesenden weitergeben. Ich als federführendes Vereinsmitglied für diese Veranstaltung, werde Euch regelmäßig über den Stand der Dinge informieren.

Für einen reibungslosen Informationsaustausch, erwäge ich deshalb in einem der nächsten Aussendungen einen Mutationsbogen beizulegen mit der Bitte, diesen möglichst schnell und vollständig ausgefüllt, an die Schriftführerin zu retournieren.  Jetzt schon vielen herzlichen Dank für Eure Mitarbeit. Zusätzlich bedanken möchte ich auch etwaige Vorschläge für einen interessanten Jubiläumstag.

Eine längere Diskussion gab es auch zum Thema Vereinsbeiträge. Aufgrund eines eingegangenen Antrages betreffend Erhöhung des Jahresbeitrages von 20 auf 25 Euro, wurden vereinzelt Bedenken geäußert. Sowohl der Präsident, Michale Defner, wie aber auch der Vizepräsident, Dr. Jürg Meier, konnten mit glaubhaften Begründungen die Anwesenden davon überzeugen, so dass einer Erhöhung des Vereinsbeitrages mehrheitlich zugestimmt wurde.

Um kurz nach 20:00 Uhr konnte der Präsident die Versammlung schließen und es ging zu einem von der Vereinskasse gespendeten Abendessen mit Schnitzel und Kartoffelsalat über. Es entwickelten sich, wie in den vergangenen Jahren auch, interessante und  abwechslungsreiche Diskussionen. Gegen 22:00 Uhr war es dann auch wieder so weit, dass man sich voneinander verabschiedete. Es war einmal mehr eine sehr harmonische Jahresversammlung, wenn auch mit einem leicht bitteren Beigeschmack, dass sie eben sehr schwach besucht wurde.

Allen Anwesenden sei an dieser Stelle nochmals recht herzlich für das Kommen gedankt und ich freue mich jetzt schon auf die kommenden Veranstaltungen. Das nächste Wiedersehen findet bereits am 16. Juni zum „Cervelat Bräteln“ in Mieming statt und es wäre schön, wenn wir dann eine große Schar begrüßen dürften.

Stephan Lienhard

Bei unserem Frühlingsausflug am Freitag, 27. April 2018 im Weingut Peter Zoller-Saumwald in Haiming haben wir, 14 Schweizer und Nicht-Schweizer, bei schönem Wetter und angenehmer Atmosphäre 3 Weiß- und 2 Rotweine verkostet.

Der viel umstrittene Klimawandel macht es möglich, dass seit einigen Jahren neben Äpfeln auch Wein in Nordtirol gedeiht und zwar in durchaus annehmbarer Qualität. Schon zu Zeiten Kaiser Maximilians wurden in Nordtirol auf ca. 80 ha Fläche Wein kultiviert. Ab dem 17./18. Jahrhundert war eine kältere Klimaperiode Anlass, den Weinbau in Nordtirol wieder aufzugeben.

Das Tschirgantmassiv, an welchem die Weingärten von Peter Zoller liegen, wirkt wie ein Ofen, der tagsüber die Wärme speichert und sie langsam wieder an die Umgebung abgibt. Die kühlen Nächte im Herbst sind für die Aromabildung in den Trauben verantwortlich. Weinbauer Peter Zoller ist hauptberuflich Lehrer an der Handelsakademie in Imst und begann vor 20 Jahren „so nebenbei“ mit ein paar Rebstöcken, mit denen er erstmals 14 l Wein erzeugte. Das Weingut umfasst heute ca. 1 1/2 ha und wurde heuer auf 2 ha erweitert. An die 4000 Flaschen Wein werden z. Z. jährlich gekeltert.

Mittlerweile gibt es einen eigenen Weinbauverein in Nordtirol mit 57 Mitgliedern, die zusammen auf bescheidenen 10 ha Fläche Wein produzieren.

Für manche Weine aus dem Sortiment des Weingutes Peter Zoller-Saumwald gab es bereits Medaillen. Folgende Rebsorten, ausschließlich Burgundersorten, gedeihen in seinen 3 Weingärten:

Chardonnay, Sauvignon Blanc, Müller-Thurgau (noch für 2 Jahre. Wird gegen Weissburgunder ausgetauscht), Merlot, Zweigelt und Pinot Noir. Aus Zweigelt und Merlot kreiert Peter Zoller einen Cuvée.

Christine Eigentler-Schöbel

Anlässlich des Tags der offenen Tür vom 12. Januar 2018 bei der „Thöni-Akademie“ in Telfs, besuchten 27 Mitglieder und Freunde des Schweizervereins  diese Veranstaltung. Infolge Krankheit konnten einige Mitglieder leider nicht dabei sein, da sich ursprünglich doch 36 Personen zur Teilnahme angemeldet hatten. Dieses grosse Interesse zeigte somit bereits im Vorfeld, dass es sich mit Sicherheit um ein ausserordentlich hochkarätiges Ereignis handeln wird.

Nachdem der Vizepräsident, Jürg Meier, den Schweizerverein dem Gastgeber kurz vorgestellt hatte, fand die Begrüssung durch die beiden Leiter der Akademie, SR Christian Raich sowie Mag. Gerald Koller statt. Nach einer beeindruckenden Filmpräsentation folgte ein ebenso interessanter Rundgang durch die Räumlichkeiten, wo das Hauptaugenmerk  auf diverse hochtechnisierte Projekte gelegt war. Es war sofort jedem Besucher anzumerken, diese Besichtigung gehört zu den Highlights des Vereins-Veranstaltungskalenders 2018.

Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 startete im Rahmen der Thöni Akademie in Kooperation mit dem BORG (Bundesoberstufenrealgymnasium) Telfs das Projekt, Matura mit Lehre. Die Thöni-Akademie ist in ihrer Art Österreich weit die einzige  Schule. Die fünfjährige Oberstufenform bietet neben einer fundierten Allgemeinbildung zusätzlich einen Lehrabschluss in Mechatronik oder Automatisierungstechnik. Damit haben sowohl Schüler wie Schülerinnen eine abgeschlossene, hochwertige technische Berufsausbildung und eine AHS-Matura, die zum Hochschulstudium berechtigt. Fachtheoretisch werden die Lehrlinge von BerufsschullehrerInnen unterrichtet. Die Bildungsinhalte des gesamten Lehrfächerkanons einer allgemein bildenden höheren Schule werden in fünf Jahren von AHS-ProfessorInnen vermittelt.

Nach etwas über 2 Stunden wurden wir, mit viel reicher gewordenen Eindrücken wieder herzlichst verabschiedet und die ganze Gesellschaft dislozierte zum Gasthof „Lehen“ oberhalb Telfs.

Der Berggasthof mit Gästezimmern und angegliedertem Landwirtschaftsbetrieb wird von Familie Hellrigl geführt und ist weit herum für seine Riesen-Wiener Schnitzel, aber auch für Wildgerichte, die traditionelle Tiroler-, sowie für die internationale Küche bekannt.

Das Gasthaus lebt unter dem Motto „Essenszeit ist Lebenszeit“ und trägt immer zu einem kurzweiligen und gelungenen Verweilen und Beisammensein, ob mit Familie oder Freunden, bei.

So haben auch wir, getreu diesem Motto, unseren Besuch in einer der gemütlichen Gaststuben in vollen Zügen und guter Laune, mit guten Speisen und Getränken, bis in die späten Abendstunden genossen.

Ich als  Schreibender dieses Berichtes war zugleich in Zusammenarbeit mit der Leitung der Thöni-Akademie, Organisator dieser Veranstaltung. Ich möchte mich daher ganz herzlich für diesen hervorragend und überaus gut besuchten Event bei allen Beteiligten bedanken und hoffe gerne, dass sich dieses positive Bild auch in künftigen Veranstaltungen des Vereins wiederspiegeln wird.

Stephan Lienhard 13/01/2018

Anders wie in den vergangenen Jahren, musste der Nikolaus heuer seinen Weg ins Traditionsgasthaus „Peterbrünnl“ aufsuchen, da die bisherige Herberge „Kranebitterhof“ leider dem Abbruch zum Opfer fiel. Aber auch der neue Veranstaltungsort war absolut wettbewerbsfähig.

In der wunderschönen Gaststube im hinteren Teil des Restaurants versammelten sich Mitglieder, Schweizerkinder und Freunde, gemeinsam mit ihren teilweise mitgeführten Enkelkindern. Draussen herrschte eine winterliche Stimmung mit Schneefall und recht frischem Wind. Die Veranstaltung war für 17 Uhr angesagt und man hatte daher auch genügend Zeit, um sich gegenseitig auf den Besuch des Nikolaus vorzubereiten. Die kleinsten und jüngsten unter den Anwesenden, sassen teilweise mit recht blassen Gesichtern auf dem Schoss ihrer Eltern oder Grosseltern, und warteten mit etwas Bangen auf das bevorstehende Ereignis, dem Moment wenn der Nikolaus die Gaststube betritt.

Der Präsident, Michael Defner, richtete ein paar Grussworte an die fröhliche Schar und schon wurde er unterbrochen, da der Nikolaus bereits vor der Türe stand.

Mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“, begleitet durch Flötenmusik der Familie Fassl, war der Startschuss für den Einzug des Nikolaus gegeben. Er begrüsste die Anwesenden und rief sogleich auch diverse Namen der wartenden Kinder auf. Der kleine Jonas hätte sich am liebsten in seine Mama hinein verkrochen, und man konnte nur noch schwer erkennen, was diese auf den Armen trug. Durch die tröstenden Worte vom Nikolaus und nach Erhalt seines Säckleins, war allerdings auch er wieder froh und munter.

Nun war die Arbeit von der Küche an der Reihe und es wurden für die Kinder Würstchen mit Pommes und für die Erwachsenen Schnitzel mit Kartoffelsalat serviert.

Alle waren mehr wie satt, aber die teilweise durch verschiedene Mitglieder mitgebrachten Gebäcke, fanden trotzdem noch ihre Abnehmer. Den Spendern sei herzlich gedankt.

Im Anschluss hatte auch der Vizepräsident noch ein Ereignis zu verkünden. Ein runder Geburtstag des Präsidenten steht bevor, und Jürg Meier richtetet ein paar Worte des Glückwunsches und des Dankes an den Präsidenten und überreichte ihm nebst einem gut gefüllten Früchtekorb auch Eintrittskarten zu einer Kulturveranstaltung in der Schweiz.

Danach entstand einmal mehr eine recht unterhaltsame Phase des Abends. Die einen erzählten was in den vergangen Tagen los war, die andern plauderten über die bevorstehenden Festtage mit den damit verbundenen Arbeiten. So ging die Zeit dahin und der Blick auf die Uhr zeigte bereits an, dass dieser gut gelungene Abend auch schon wieder der Vergangenheit angehörte.

Für die Organisation ist einmal mehr im Namen aller Beteiligten ein herzliches Vergeltsgott an das Ehepaar Rudolph-Christen auszusprechen.

Stephan Lienhard 10/12/2017

Die berühmt frischen Temperaturen in der Innsbrucker Altstadt waren auch heuer wieder recht deutlich zu spüren, umso angenehmer war es, die warme Gaststube in der „Piano Bar“ bei Heinz Seiler aufzusuchen.  Eine grosse Anzahl Mitglieder, Schweizerkinder und Freunde des Schweizervereins, trafen sich zum mittlerweile traditionellen „Rösti-Essen“ in diesem Lokal.

Es war nicht einfach für diese stattliche Anzahl von Interessierten mit sage und schreibe vierzig (!) Personen, im hinteren Teil der doch recht engen Gaststube, einen entsprechenden Platz zu finden. In unkomplizierter Art und Weise rückten alle ein bisschen enger zusammen und schon war das Puzzle komplett. Auffallend und zugleich erfreulich war, dass dieser Anlass von sehr vielen Schweizerkindern besucht wurde. Wie gewohnt, fanden umgehend sehr kameradschaftliche Gespräche statt, und man hat sofort gemerkt, dass sich jeder wohlfühlte.

Wie üblich und in sehr charmanter Art, nahmen die Bedienungen die diversen Bestellungen auf und ebenso flott wurden diese auch nach kurzer Zeit serviert. Wie in den Jahren zuvor, hat es allen sehr gut geschmeckt. Die Zeit verging im Nu und gegen 22 Uhr, traten alle ihren Heimweg an.

An dieser Stelle möchte ich einmal mehr, und dies sicherlich auch im Namen aller Anwesenden, dem zweiten Vorstand, Dr. Jürg Meier, für die Organisation sowie die Reservation der Räumlichkeiten, ein herzliches Vergeltsgott aussprechen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Veranstaltung auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden kann und notabene, auch unter der gleichen Organisation!

Stephan Lienhard

15/11/2017


Wind, Regen und in höheren Lagen sogar Schnee, liessen für den Ausflugstag vom 17.September wettermässig nichts Gutes erahnen, und so war es in der Tat auch. Bei regnerischem Wetter traf man sich um 07:45 vor der Sparda Bank in Innsbruck. Trotz grauem und mit Wolken verhängtem  Himmel war die gesamte Reisegruppe guten Mutes und fröhlicher Stimmung und der Regen konnte niemandem für die bevorstehende Reise einen Strich durch die Rechnung machen.

Mit einer wie üblich sehr akribisch vorbereiteten Reise von Jürg Meier, starteten wir pünktlich um 08:00 Uhr. Wie gewohnt, fuhren wir mit einem bequemen Autobus der Firma „Lüftner-Reisen“ sowie „unserem“ Chauffeur Harry  in Innsbruck weg. Der Präsident, Michael Defner, begrüsste alle Mitglieder, Schweizerkinder und Freunde des Vereins und wünschte allen einen ereignisreichen Tag. Die Fahrt führte über die Brennerautobahn in Richtung Südtirol. Der Reiseleiter, Jürg Meier, gab sehr detaillierte, ausführliche und geschichtsträchtige Informationen über die Gebiete Südtirols und dem Trentino, sowie über die zu besuchende Festung von Beseno. Nachdem man sich gegenseitig schon etwas beschnuppert hatte und u.a. auch schon rege Diskussionen über die bevorstehenden Wahlen stattgefunden haben, war es schon Zeit für eine Kaffeepause im „Brunner Hof“ in Klausen.

Nach ca. einer ¾ Stunde setzten wir die Fahrt fort in Richtung Bozen und vorbei an kilometerlangen Obstkulturen, deren Früchte auf die bevorstehende Ernte warteten. Nun kam eine erste grosse Überraschung. Die Zeiger der Uhr standen mittlerweile auf 10:45 und man höre und staune, die Sonne begrüsste uns ziemlich genau in der Grenzregion von Südtirol und dem Trentino und kündetet an, dass sie uns den Rest des Tages begleiten möchte. Wie heisst es doch so schön „wenn Engel reisen, da lacht der Himmel“. Dieses Sprichwort traf genauestens auf die 30 Mitglieder und Freunde des Schweizervereins zu, und die ohnehin schon sehr gute Laune setzte noch einen Zacken drauf. In Besenello angekommen besuchten wir kurz die Dorfkirche mit Repliken der Heiligenfiguren von den Grafen Trapp. Die kostbaren Originale befinden sich Trento unter Beschluss.

Da die Zufahrtstrasse zu unserem eigentlichen Ziel, der Festung von Beseno und dem darunterliegenden Ristorante „La Rupe di Beseno“, zu eng und daher mit unserem Bus nicht zu befahren war, wurden wir in zwei Gruppen mit einem kleineren Shuttle-Bus, zu dem Ristorante geführt, wo wir vom Wirt, Massimo und seinem Team, bereits erwartet wurden. Die vorbestellten typisch regionalen Menüs wurden flott serviert, jedem hat es geschmeckt und um 13:30 Uhr ging es dann zu Fuss ca. 15 Minuten einem ziemlich steilen Weg entlang zur Burg von Beseno. Zufällig fand dort ein Bogenschiess-Wettbewerb statt, was logischerweise dazu führte, dass sich sehr viele Leute, mehrheitlich in mittelalterlichen Gewändern gekleidet, dort einfanden. Jeder Teilnehmer von unserer Gruppe konnte diese 17‘000m2 umfassende Festung aus dem Jahr 1170 individuell und seinen Interessen entsprechend besichtigen. Die Burg-Anlage ist übrigens eine der bedeutendsten im ganzen Alpenraum und gehörte von 1470 bis 1973 den Grafen Trapp. Danach ging sie in den Besitz der Provinz Trient über, welche diese in sehr kostenaufwendiger Art und Weise restaurierte, war sie doch zuvor mehr oder weniger eine Ruine.

Nach zwei Stunden ging es wieder zurück ins Ristorante, wo vor der Rückfahrt nach Innsbruck, noch eine Kaffeepause eingelegt wurde. Bei dieser Gelegenheit gab es verständlicherweise viel über die ereignisreiche Besichtigung der Burg zu diskutieren.

Gut gestärkt ging es wieder mit dem Shuttle hinunter ins Dorf, wo wir unseren Bus für die Heimfahrt bestiegen. Genau zu diesem Zeitpunkt verabschiedetet sich die Sonne wieder und sagte uns mit den ersten Regentropfen auf Wiedersehen. Nach einer gemütlichen Rückfahrt mit wenig Verkehr erreichten wir um 19:00 Uhr  unseren Ausgangspunkt in Innsbruck und man verabschiedete sich mit einer gewissen Wehmut voneinander.

Es war einmal mehr ein sehr ereignisreicher, interessanter Vereinsausflug und auch dieser wird allen in guter Erinnerung bleiben. Ich bin mir sicher, dass sich jeder Teilnehmer bereits wieder auf die nächstjährige Reise freut welche zweifellos, wohin diese auch immer führen mag, wieder interessant sein wird. Nun bleibt es noch dem Reiseleiter für seine Organisation zu danken, in der stillen Hoffnung, dass er noch möglichst viele Jahre derartig interessante Ausflüge organisiert.

Stephan Lienhard 18/09/2017

Eine erfreuliche Anzahl von über 30 Mitgliedern, Schweizerkindern und Freunden des Schweizervereins für Tirol, fanden sich traditionsgemäß im Gasthof « Traube Isserwirt » in Lans ein, um den Abend des Nationalfeiertags zu feiern.

Nach dem heißesten Tag des Jahres, herrschte ein schwüler Abend, bei welchem auch der Föhn einmal mehr das Regiment übernahm. Leider konnte das bereits am Nachmittag aufgebaute Feuerwerk aus diesem Grund nicht stattfinden, was jedoch der Gemütlichkeit des Abends keinen Abbruch tat.

Nachdem alle mit Speis und Trank gut versorgt waren, richtete der Präsident, Michael Defner, ein paar nachhaltige Worte an die Anwesenden, über den Status der Schweiz im europäischen und internationalen Vergleich. Danach wurde von Gerald Rudolph die virtuelle Ansprache der Bundespräsidentin, Doris Leuthard, abgespielt, bevor anschließend eine Strophe der Nationalhymne von allen im Saal anwesenden gesungen wurde.

Jürg Meier stellte in der Folge nochmal sehr eindrücklich den bevorstehenden Vereinsausflug vom 17. September ins Trentino vor, und hat einmal mehr – mit Unterstützung durch den Schreibenden – darauf hingewiesen und den Wunsch geäußert, dass sich doch möglichst viele Mitglieder mit Familien und Freunden an diesem Ausflug beteiligen sollten. Wie jeder andere Verein, kann auch der Schweizerverein nicht nur von dem jeweilig zu entrichtenden Jahresbeitrag existieren, sondern einzig und allein durch das Mitmachen und Mitgestalten möglichst vieler Mitglieder am Vereinsleben, auch wenn dies „nur“ durch die jeweilige Anwesenheit an den Veranstaltungen untermauert wird.

Es war einmal mehr ein familiärer und amüsanter Abend, geprägt von Freundschaft und einem netten Stelldichein. Gegen 22:30 Uhr löste sich die Gesellschaft auf und man hat sich wieder voneinander verabschiedet. Es sei im Namen aller Anwesenden an dieser Stelle nochmals für den schönen Abend gedankt.

Stephan Lienhard

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