Unser Verein wurde 1919 von Geschäftsleuten gegründet. Der 1. Weltkrieg war verloren und das kaiserliche Altösterreich zerfallen. Die Republik Österreich war gegründet. Der Schweizerverein für Tirol ist Mitglied der Auslandschweizerorganisation ASO. Er ist gemeinnützig und politisch sowie konfessionell neutral.

Unsere Ziele sind:

  1. Förderung der Zusammengehörigkeit, Geselligkeit und Pflege der schweizerischen Traditionen und Sprachen.
  2. Unterstützung beim Kennenlernen unseres Gastlandes
  3. Hilfe an unverschuldet in Not geratene Landsleute

Personen jeglicher Nationalität können Mitglieder, beziehungsweise fördernde Mitglieder werden. Auch juristische Personen sind eingeladen, sich für unseren Verein zu engagieren.

Unsere Statuten sind hier abrufbar: Download Link

Unser heuriger Herbstausflug, organisiert von unserem Vizepräsidentenpaar Dr. Jürg und Christiana Meier, führte uns zur ersten Station nach Oberammergau, wo wir von einer “waschechten” Oberammergauerin durch das Passionstheater geführt wurden. So erfuhren wir von dem einzigartigen Brauch dieses Ortes, der sich alle 10 Jahre in ein, vom Äußeren her, lustig anzusehendes Volk, mit langen Bärten und langem Kopfhaar, verwandelt, um den Figuren des Passionsspieles gerecht zu werden.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen in Ettal, fuhren wir weiter zum Schloss Linderhof, in dem wir in die Fantasien des König Ludwigs II eintauchen konnten, die er uns durch seine prunkvollen Einrichtungen, Traumzimmer sowie durch seine spektakuläre Grotte darstellte.

Nach einer beeindruckenden Heimfahrt über den Plansee und den Fernpass kamen wir um viele Eindrücke reicher wieder in Innsbruck an.

Aurelia Defner

Wir laden Sie schon jetzt herzlich zu folgenden Veranstaltungen ein:

Liebe Schweizerinnen und Schweizer,

um sich in einem Land wohl zu fühlen, muss man es kennen. Wir wollen Ihnen mit unserem Programm für 2011/2012 dabei behilflich sein, ohne unsere Wurzeln zu vergessen. Bitte notieren Sie gleich in Ihrer Agenda  jene Veranstaltungen, die Sie keinesfalls versäumen wollen!

Möchten Sie, dass Ihre Kinder, die Kinder von Freunden oder Ihre Enkel und Enkelinnen einen fürsorglichen  Samichlaus kennenlernen? Oder suchen Sie Ruhe im vorweihnachtlichen Stress? Dann notieren Sie sich unsere Samichlausfeier am 8.12.2011 im Kranebitterhof.

Nicht nur technikbegeisterte Jugendliche wird unsere Führung durch den ORF Ende Februar hinter dem Ofen hervorlocken!

Wenn Sie Lust auf ein Gespräch in Schwyzerdütsch haben, können Sie es mit einem Einkaufsbummel verbinden. Jeden 3. Mittwoch im Monat um 15h00 ist Treffpunkt im Sillpark.

Die nächsten Termine sind: 18.1., 15.2., 21.3., 18.4., 16.5. und 20.6.2012

Die Generalversammlung wird am Freitag, dem 11. Mai 2012 stattfinden.



Liebe Landsleute,

wir laden Sie, Ihre Kinder, Enkel und Angehörigen herzlich ein zur Samichlaus- und Adventsfeier am Donnerstag, den 8. Dezember 2011, um 16h00 im Gasthof Kranebitten (Innsbruck, Kranebitterallee, Bushaltestelle vor dem Gasthof).

Der Samichlaus wüsste natürlich gerne, welche Kinder er begrüssen darf. Bitte melden Sie sich bei Herrn Michael Defner, artdidacta@aon.at!

Wir freuen uns auf einen stimmungsvollen Abend mit Chrömli und Musik und natürlich auf Sie.

Am 18. November 2011 trafen sich 18 gutgelaunte und hungrige Schweizer und Schweizerinnen zum schon zur Tradition gehörenden Rösti-Essen im Gasthaus Lewisch in Innsbruck. Im separaten “Hinterstüberl”, das uns Familie Maier zur Verfügung stellte, kam dann auch schnell eine lustige und gemütliche Plauderstimmung zustande, in der von kantonalen kulinarischen Spezialitäten bis hin zur Kinder- resp. Enkelerziehung alles mit grossem Eifer durchdiskutiert  wurde. André Maier, Gastgeber und gleichzeitig auch Koch, zauberte eine echt schweizerische Rösti auf den Tisch, die bei den meisten entweder mit einer Bratwurst oder Zürcher Geschnetzeltem vervollständigt wurde. Nach einem, von Vizepräsident Dr. Jürg Meier spendierten Schnäpschen verabschiedeten wir uns, immer noch in guter Laune, gegen 23 Uhr.

Marianna Spinellis

 

Der 1.August wurde wieder in einem würdigen Rahmen in Lans ob Innsbruck gefeiert. Als Gäste durften wir unsere Schweizerkinder und das Ehepaar Kodritsch aus Wien begrüssen.

Unserer Wurzeln und/oder unserer Liebe zur Schweiz durch die Rede von Frau Bundespräsidentin Calmy-Rey wieder bewusster, versuchten wir, die Nationalhymne mitzusingen. Wie gut haben es die Österreicher, die nur mit ihren nicht erwähnten Töchtern in ihrer Hymne unzufrieden sind… Hoffentlich hat die Schweizer Industrie trotz Frankenhochs auch so einen langen Atem, wie wir ihn zum Singen brauchten!

Den feierlichen Rahmen nutzten wir, um Frau Ruth Defner die Ehrenurkunde zu überreichen. Frau Louise Geisler hielt die Laudatio und betonte, dass Frau Defner seit ca. 60 Jahren in allen möglichen Funktionen, bis hin zur Präsidenten, mit viel Engagement für den Verein tätig sei. Sie hat – ganz allein – auch alle Tiroler, die als Kinder nach dem Krieg für einige Monate oder länger in Schweizer Familien aufgepäppelt wurden, zu einem unterhaltsamen Nachmittag in Innsbruck eingeladen. Daraus entstand der Verein “Schweizerkinder”, dessen Mitglieder immer zu unseren Ausflügen und – wie auch heute – zur Nationalfeier eingeladen sind. Frau Defner hat nicht nur immer neue Mitglieder geworben, nein, ihre ganze Familie ist im Verein aktiv; allen voran ihr Gatte Karl Defner, der sie immer unterstützte und vor allem auch unsere Ausflüge nicht nur organisiert sondern auch kundig und humorvoll begleitet hat. Ihr ältester Sohn Michael ist seit 1992 Präsident unseres Vereins.

Ein herzliches Dankeschön unserer lieben Ruth Defner für ihr Engagement mit Herz!

Beim Quiz der Familie Stolzer (Anna-Maria, Barbara und Katharina) rauchten dann unsere Köpfe. Wir versuchten herauszufinden, welche Ortschaft es wirklich in der Schweiz gibt: Dampfwil, Rauchwil oder Gaswil? Oder gibt es ein Dorf namens Speck, Filet oder Schnitzel? Oder ist das alles vielleicht ein Witz, Jux oder Scherz? Da gibt es ja eine Menge “schräger” Dorfnamen!

 

Als Belohnung gab es ein grosses Feuerwerk unter sternenklarem Himmel.

 

So was gibt’s noch? Dass sich Hersteller derselben Produkte nicht in wilder Konkurrenz bekämpfen sondern ihr Sortiment aufeinander abstimmen und ergänzen? Nur dieser Strategie ist es wohl zu verdanken, dass es immer noch Kerzen- und Seifen-manufakturen gibt. Frau Louise Geisler hat für uns eine überaus interessante Betriebsbesichtigung bei der Manufaktur WALDE in Innsbruck organisiert. Der Seniorchef  führte uns durch die Fabrikationsräume. Dabei lernten wir wieder einmal eine ganze Menge, z.B. wie viel Wissen und Gespür für das Kerzenziehen notwendig ist. Da verwundert es einen nicht, dass ein Laote diese Abteilung seit Jahren erfolgreich und mit viel Liebe lenkt.

Herr Helmut Walde führte uns nicht nur durch seinen Betrieb, sondern auch durch die Stadtgeschichte ab 1777, dem Jahr der Gründung der Manufaktur. Möglich wurde damals die Zulassung, weil sich diese zugewanderten Kerzenzieher nicht zu schade waren, zum Bestücken der Strassenleuchter auch das lästige Putzen der Gläser zu übernehmen. Heute ist Walde der älteste Seifenhersteller Österreichs und sorgt  u.a. mit der Verarbeitung von alten Ölen nach wie vor für eine regionale Kreislaufwirtschaft.

Verantwortlich ist mit Peter Walde schon die 7. Generation. Neue Ideen sind mit der Seife „Tiroler Reine“ mit Shea-Butter aus einem Frauenprojekt in Burkina Faso und Kräutern aus Innsbruck Land verwirklicht worden.

Alle, die einen guten Riecher haben, können die Produkte der Firma Walde im heimeligen Geschäft am Domplatz oder im Verkaufsladen der alten Manufaktur in der Innstrasse 23 in Innsbruck kaufen.

Die Generalversammlung begann mit einem speziellen Dank an zwei Ehrenmitglieder unseres Vereins für ihre langjährigen und mit Liebe ausgeführten Tätigkeiten. Frau Else Humplstötter betreute Sie, unsere Mitglieder, und Frau Sigrid Schindler überprüfte die Abrechnungen. Wir bedauern, dass beide unser Team verlassen und wünschen ihnen einen wohlbehüteten, gesegneten Lebensabend.

Unsere Kassierin, Frau Anna-Maria Stolzer, konnte auch in diesem Jahr – Dank Spenden unserer Mitglieder und für die Delegiertentagung von der Biochemie und Swarovski – positiv bilanzieren.

Neu in unseren Vorstand wurde Frau Marianna Spinellis-Thoma gewählt. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.

Nach einem umfassenden Rückblick auf unsere Tätigkeiten im vergangenen Vereinsjahr – das für unseren Vorstand durch die Organisation der Delegiertentagung besonders arbeitsintensiv war – stellt unser Präsident, Herr Michael Defner, die Veranstaltungen für das kommende Jahr vor.

Es wird gern vergessen: Rund 700 000 Schweizerinnen und Schweizer leben im

Ausland – das sind 10% unserer Bevölkerung. Die Gründe, sich ausserhalb unserer

Landesgrenzen niederzulassen, sind überaus vielfältig – etwa eine berufliche Tätigkeit,

die Geburt im Ausland, ein humanitäres Engagement oder ein Studium. Die

über alle Kontinente verstreuten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

bilden die sogenannte Fünfte Schweiz.

Obwohl sie oft fernab der Schweiz leben, bleiben die Auslandschweizer

mit ihrem Heimatland, mit dem sie sich identifizieren, stark verbunden.

Deshalb haben sie auch ein Interesse daran, sich aktiv an den politischen Debatten

zu beteiligen. Sie sind sich bewusst, dass auch sie ihren Teil an die Meinungsbildung

in der Schweiz beitragen können und es immer wieder Sachfragen gibt, die

sie direkt betreffen – etwa die Einführung des E-Voting oder der freie Personenverkehr.

Es ist also kein Zufall, dass 130 000 Auslandschweizer in Stimmregistern

eingeschrieben sind, um sich aktiv am politischen Leben der Schweiz beteiligen zu

können.

Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) vertritt und verteidigt

die Interessen der Auslandschweizer. Die ASO möchte deshalb mit Blick auf

die eidgenössischen Parlamentswahlen 2011 alle im Ausland lebenden Schweizer

Bürger dazu ermuntern, sich in einem Wahlregister einzuschreiben.

Wir sind davon überzeugt, dass die Auslandschweizer eine wichtige

Rolle im Rahmen der nationalen politischen Debatte wahrzunehmen haben.

Dank ihren im Ausland gesammelten Erfahrungen bringen sie eine neue und von

jener der Inlandschweizer abweichende Sicht auf die Themen der Schweizer Politik

ein. Es ist deshalb zentral, dass sie ihrer Stimme in ihrem Heimatland Gehör

verschaffen.

Sie sind Auslandschweizer und möchten sich aktiv am politischen

Leben der Schweiz beteiligen? Wenn Sie sich noch nicht in einem Stimmregister

eingetragen haben, so füllen Sie doch das Formular auf der Rückseite dieses Faltprospekts

aus und senden Sie es an Ihre Botschaft oder an Ihr Konsulat.

jacques-simon eggly,

präsident der auslandschweizer-organisation

Beteiligen Sie sich am politischen Leben

der Schweiz und verschaffen Sie der Stimme

der «internationalen Schweiz» Gehör!

Wir trafen Diakon Nikolaus bei herrlichem Frühlingswetter am 25. März 2011 vor der Stiftskirche. Gleich auf dem Vorplatz führte er uns in die Geschichte der Riesen Haymon (sinnbildlich für die Bayern) und Tyrsus (sinnbildlich für die Tiroler) ein.  

 

In der prunkvollen barocken Eingangshalle des Stifs erinnert die dominante Uhr an unsere Endlichkeit und ermahnt, die Zeit zu nutzen. Und in der Sammlung von Preziosen lernten wir, dass im Barock (nur im Barock?) nicht alles echt ist, was glänzt. Anhand der ausgestellten Gegenstände und der wertvollen Bilder erfuhren wir viel über die Lebensweise in früheren Zeiten, z.B. was es mit dem Ausspruch “den Löffel abgeben” auf sich hat. Manche Darstellung, wie: “erkenne dich selbst”, hat uns auch direkt angesprochen. 

Als Abschluss der Besichtigung durften wir noch einen Blick in die riesige Sakristei mit den festlichen Messgewündern werfen. 

Die 2 1/2 Stunden vergingen Dank der sachkundigen und mit Humor gespickten Führung von Diakon Nikolaus wie im Fluge. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung! 

 

 

 

 

 

  

 

 

  

         

  

Lasst uns froh und munter sein.

Mit diesem Lied begrüssten wir unseren Nikolaus in Innsbruck.  Sichtlich wohlgelaunt erzählte er eine lange Geschichte aus seinem Leben und erlangte so das Vertrauen der Kinder. Ja und dann war es soweit. Jedes Kind wurde gerufen und charakterliche Stärken gelobt. Ob der Nikolaus auch Schwächen erwähnte? Die Kinder werden es sich gemerkt haben, die Schreiberin hat offensichtlich nicht hingehört. Oder war da was mit Aufräumen? Da riss doch ein Nikolaussäckchen ausgerechnet bei dem Jungen, der sich mit Aufräumen schwer tut. Aber hier hatte er Glück, denn viele haben ihm beim Einsammeln geholfen.

Caroline spielte dem Nikolaus Weihnachtslieder auf der Violine vor und klein Daniel tanzte vor Begeisterung dazu.

Leider musste der Nikolaus die fröhliche Gesellschaft bald wieder verlassen, allerdings nicht  ohne unsere älteren Mitglieder zu beschenken.

Dieser vorweihnachtliche Nachmittag war wieder viel zu schnell vorbei. Vielen herzlichen Dank allen “Chrömli”-BäckerInnen, die zur Versüssung dieser Feier beigetragen haben! 

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